Preview

Survarium [PvE]

Lange hat es gedauert, doch endlich ist der PvE Modus von Survarium da. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, ob sich das lange Warten ausgezahlt hat.

Übersicht

Zugang zum neuen PvE Modus

Survarium-PvE-Platz-kaufen

Will man nicht mit zwei anderen spielen müssen die übrigen Plätze aufgekauft werden.

Anmerkung zur Währung: Abhängig von der gekauften Menge kostet ein Stück Gold ca. zwischen 0,5 – 1 Cent.

Zugang verschafft man sich über Token, die mit Euros gekauft, aber auch erspielt werden können. Bei letzterer Option gilt die Regel, dass man pro Tag 2 Token erhält, nachdem 2 Runden im PvP gewonnen wurden. Weiters kann man immer nur 2 davon haben, also bringt es nichts sich diese aufzuheben, da man so nie mehr als die 2 Stück bekommen kann.

Wie viel ein Token einmal kosten wird, ist jetzt etwas schwer zu sagen, da es zur Zeit Ermäßigungen gibt. So wie es jetzt aussieht wird die untere Grenze bei ca. 2 Cent liegen.

Wie niemanden überraschen wird, kostet eine Runde einen Token und wurde man getötet, kann man wieder spawnen, indem ein weiterer Token gezahlt wird. Das muss man sich aber schnell überlegen, denn man kann das nur kurz nach seinem Tod entscheiden. Auf der Karte gibt es jedoch auch ein paar Checkpoints, an denen die gefallenen Kameraden dann wieder auferstehen und mitspielen dürfen. Während man darauf wartet, kann man den anderen zusehen.

Eine Gruppe besteht aus 3 Personen und möchte man alleine oder nur zu zweit spielen, müssen die übrigen Plätze aufgekauft werden, was pro Stück 20 Gold (10-20 Cent) kostet.

Gameplay

Survarium-PvE-Aufgabe

Wird gemacht!

Gespielt werden kann zur Zeit nur eine Mission bzw. Karte, in der es 4 Abschnitte gibt. Der erste ist überraschend groß und bietet viel Bewegungsfreiheit, während die Anderen eher linear angelegt sind. Wie bereits angemerkt gibt es Checkpoints, die diese Abschnitte trennen, bei denen es reicht wenn einer der Spieler diesen erreicht. Die anderen spawnen dann einfach auf der anderen Seite. Dies kann etwas problematisch sein, wenn einer der Spieler zum Checkpoint rennt, während die anderen noch die Umgebung untersuchen wollen.

Survarium-PvE-QR-Code

Ob man den QR-Code einscannen kann?

Es gibt sogar eine Handlung, die spannend erzählt wird und wahrscheinlich über weitere Missionen ausgebaut wird, da bis jetzt nicht wirklich etwas damit angefangen werden kann. Sinn ist es jedenfalls eine besonders große Anomalie zu untersuchen, die bereits die Aufmerksamkeit der unterschiedlichen Fraktionen geweckt hat.

Survarium-PvE-Kiste

Juhu, eine Kiste!

Auf dem Weg zum Ziel müssen bzw. sollten bis zu 10 Kisten eingesammelt werden. Wo diese erscheinen können ist festgelegt, jedoch nicht wie sie auf diese Stellen aufgeteilt werden. Die Beute, die man am Ende bekommt, ist von der Anzahl der gesammelten Kisten abhängig. Weiters sollten sie einfach eingesammelt werden, da sie so schön glänzen. Zusätzlich gilt jeder Checkpoint als eine Kiste.

Survarium-PvE-Beute-nach-Sieg

Eine Ausbeute die sich sehen lassen kann.

Wie die Beute am Ende aussieht, ist auch von der Schwierigkeit (Einfach, Mittel und Schwer) abhängig, die am Anfang festgelegt werden kann. Wer auf schwer spielt kann sogar Ausrüstungsgegenstände bekommen, die sonst nur gegen Euros zu haben sind. Ist man mit den erhaltenen Dingen nicht zufrieden kann man die Kisten noch einmal öffnen was dann 50 Gold (50 Cent) kostet.

Survarium-PvE-Anomalie

Zwei Anomalien.

Neben den Feinden – auf die ich im Abschnitt KI noch näher eingehen werde – gibt es auch Anomalien, die aber sehr schön getrennt sind und sich schon anstrengen müssen um über diese Grenzen hinweg eine Schießerei zu provozieren. Identifiziert werden diese durch Muttern, die von den Anomalien abgestoßen werden, wenn man eine damit trifft. Granaten eignen sich aber auch ganz gut.

Munition kann durch Munitionskisten wieder aufgeladen werden und manchmal lassen die Feinde auch etwas zurück.

KI

Survarium-PvE-schlechte-KI

Immer an der gleichen Stelle stehen sie herum. Die abgebildeten Feinde ducken sie sich hin und wieder.

Die KI ist leider sehr schlecht und das Wörtchen „sehr“ ist hier keine Übertreibung. Selbst wenn man bedenkt, dass es sich hier um die erste Version des neuen Modus handelt, gibt es doch schon länger Bots im PvP, wo man bestimmt schon einiges an Erfahrung gesammelt hat.

Ich kann schwer einen Vergleich ziehen, da mir derartiges schon lange nicht mehr untergekommen ist und Spiele aus der Vergangenheit immer besser wirken als sie wirklich waren. Gefühlsmäßig würde ich sie vielleicht so um die Gamecube/PS2/Xbox-Generation einstufen.

Feinde neigen dazu an einer Stelle herumzuhocken und auf den Spieler zu warten. Werde sie getroffen, stehen sie auf und drehen eine kleine Runde bis sie dann wieder ihren ursprünglichen Platz eingenommen haben. Von selbst scheinen sie nicht anzugreifen.

Survarium-PvE-Sniper

Jeder rennt mit einem Schafschützengewehr herum.

Gefährlich werden sie nur, wenn man ihnen über den Weg läuft, ohne dass eine Deckung dazwischen ist. Dann werden sie auf einmal sehr treffsicher und man hat wenig Chancen das Zusammentreffen zu überleben. Da dies nur passiert, wenn man sich ihnen nähert, ist man gut beraten Gewehre zu verwenden um alle aus der Ferne ausschalten zu können.

Hat man die eine Mission ein paar Mal gespielt, kennt man die Orte, an denen es gefährlich ist, schon auswendig und so lange man keinen Blödsinn macht, sollte man eigentlich sicher sein.

Abhängig von der Schwierigkeit haben diese eine bessere Ausrüstung.

Eindruck

stefan

Auch wenn die KI zum Vergessen ist, hatte ich doch sehr viel Spaß mit dem neuen Modus. Es trifft einfach das, was man sich unter S.T.A.L.K.E.R. vorstellt sehr gut und das ist auch das, was wir uns alle erhofft haben. Besonders gut kam das S.T.A.L.K.E.R.-Feeling in meiner ersten Runde auf, in der ich - sowie ein weiterer Kamerad - nicht wussten, dass wir die Muttern aufheben müssen. Da wir die Anomalien daher nicht selbst aufspüren konnten, folgten wir dem - zugegebenermaßen - einzigen brauchbaren Spieler unserer Gruppe auf Schritt und Tritt durch ein großes Anomalienfeld, während ein Sturm tobte. Auch sonst ist Kameradschaft wichtig. Einen Verbündeten vorzuschicken um die Feinde aus der Deckung zu locken oder auf dem Weg zur Munitionskiste zu beschützen, ist auf jeden Fall hilfreich um die Mission abzuschließen. Wahrscheinlich ist der doch eher begrenzte Zugang zu dem Modus in Kombination mit der Beute, die nur bei erfolgreichem Abschluss vergeben wird, eine ziemlich motivierende Mischung und alle meine Mitspieler waren immer sehr kooperativ eingestellt.

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