Preview

Encodya

Das Point&Cklick-Adventure basiert auf dem Kurzfilm "Robot will protect you", das auf Kickstarter genug Unterstützer bekam um ein Spiel zu entwickeln.

Übersicht

Story

ENCODYA_screenshot02Wir schreiben das Jahr 2062. In einer dystopischen Welt ist die 9-jährige Waise Tina eine der wenigen Menschen, die nicht ins Cyberspace abgedriftet ist. Ansonsten ist die Stadt Neo Berlin von Robotern belebt. Einer davon ist der große und behäbige SAM-53, der dem Mädchen auf Schritt und Tritt folgt und sie beschützen soll. In der Demo gilt es „nur“ ein Ticket nach Hause zu kaufen, aber das fertige Spiel soll sich um die Frage drehen, ob Liebe noch möglich ist. Dazu sind mehr als 6 Stunden Spieldauer, 30 NPCs und 50 Orte vorgesehen.

Gameplay

ENCODYA_screenshot04Wie bei einem typischen Point&Click-Adventure kann man mit verschiedenen Objekten interagieren. Zur Auswahl stehen Ansehen, Reden und Verwenden. Während Tina in einer naiven Art redet, ist Sam besser für technische und größere Gerätschaften geeignet. Praktisch, dass man jederzeit zwischen den Beiden wechseln kann. Obwohl Jeder ein eigenes Inventar hat, kann man die Gegenstände hin- und hertauschen. Für erfahrene Spieler gibt es vier versteckte Geheimnisse. Und auch ein nochmaliges Durchspielen bringt einen Mehrwert, da sich manche Gegenstände ändern.

Humor

Das Spiel wirbt mit Humor wie bei Monkey Island. Und das ist auch nicht zu viel versprochen. Schon innerhalb der rund einstündigen Demo gibt es viele Witze über das Adventure-Genre selbst und auch über aktuelle Präsidenten. Eine nette Idee ist auch, dass die Wahrsagerin einen Einblick in das komplette Spiel gewährt.

Grafik und Sound

ENCODYA_screenshot05Auch wenn das Spiel komplett auf Englisch ist, kann ich mir keine besseren Sprecher vorstellen: Richard Epcar gibt dem Roboter eine freundliche Art und bei Lizzie Freeman glaubt man wirklich, dass es sich um ein kleines Kind handelt. Das Geräusch von Regen und die nächtlichen Orte, lösen ein einsame Stimmung aus.

Eindruck

andrea

Trotz des düsteren Settings ist die Story spannend. Das liegt großteils an den liebenswerten Charakteren, tollen Synchronsprechern und dem Humor. Manchmal hätte ich mich zwar nicht getraut so direkte Fragen wie Tina zu stellen, aber es ist ja nur ein Spiel. Dass es sich um das erste Videospiel dieses Studios handelt, merkt man gar nicht, auch wenn es noch ein paar Kleinigkeiten gibt, die mit der Zeit nerven. So findet man die Pfeile zum Verlassen der Szene nicht immer und übersieht kleine Objekte, da es keine Anzeige von Hotspots gibt. Beim Interagieren mit den Gegenständen war für mich die Bedeutung der Symbole nicht sofort klar. Ein Tutorial würde vielleicht Abhilfe schaffen. Weiters ist es ungewohnt, dass man die gegenstände nicht einfach aus dem Inventar ziehen kann, sondern zuerst deren Schaltfläche "Verwenden" auswählen muss. Momentan sind die Ladezeiten zwischen den Szenen auch noch etwas zu lange. Noch nicht überzeugt? Dann probier doch die frei verfügbare Demo aus.

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