Review

Scarygirl

Scarygirl ist ein Jump and Run, dass auf dem gleichnamigen Comic von Nathan Jurevicius basiert.

Handlung

Eines Nachts wurde Scarygirl von ihrem Freund Blister, einem riesigen Oktopus, aus dem Schlaf gerissen. Dieser berichtete, dass er auf dem Strand zahlreiche BlĂ€tter gefunden hatte und bat Scarygirl den „Tree of Knowledge“ aufzusuchen, um das erhöhte Aufkommen der BlĂ€tter zu untersuchen. Dort angekommen endet ihr Abenteuer jedoch nicht und sie stolpert im Weiteren ĂŒber Hinweise, die sie womöglich zu einer ErklĂ€rung ihrer wiederkehrenden AlbtrĂ€ume fĂŒhren könnten.

Gameplay

Scarygirl ist ein Jump and Run mit Beat’em Up Elementen. Als Waffe verwendet Scarygirl ihren tentakelĂ€hnlichen Arm, an dem ein Haken befestigt ist. Mit diesem kann man simple sowie komplexe Angriffe ausfĂŒhren, wobei letztere erst mit Diamanten, die in den Levels verteilt sind, gekauft werden mĂŒssen. Ihren Tentakelarm verwendet sie jedoch nicht nur zur Selbstverteidigung, sondern auch als Fortbewegungsmittel. So kann sie diesen als Enterhaken gebrauchen, oder als Propeller, indem sie ihn so schnell ĂŒber ihrem Kopf kreisen lĂ€sst, dass sie wie ein Hubschrauber fĂŒr kurze Zeit die Höhe halten kann.

Die ersten Gegner lassen sich noch relativ leicht in die Knie zwingen, doch werden diese schnell zu einer ernstzunehmenden Gefahr. Besonders in den spĂ€teren Level muss man ihnen mit mehr Respekt entgegentreten. Dies ist auch der Zeitpunkt, ab dem die komplexeren Angriffe unabdingbar werden, die durch eine Tastenkombination ausgefĂŒhrt werden können. Leider sind diese nicht besonders gut balanciert und man beschrĂ€nkt sich schnell auf ein paar wenige.

Hin und wieder muss man sich auch Endgegnern stellen. Diese fĂŒhren in typischer Jump and Run Manier vorhersehbare Angriffe aus, denen man solange ausweichen muss, bis sich die Gegner aus unterschiedlichen GrĂŒnden fĂŒr Gegenangriffe verwundbar machen.

Steuerung

Die Steuerung, der man besonders bei diesem Genre viel Augenmerk schenken sollte, ist leider nur passabel. Besonders die Jump and Run Elemente fĂŒhlen sich manchmal sperrig an.

Grafik und Sound

Scarygirl ist ein sehr phantasievoll gestaltetes Spiel, das obendrein sehr gut aussieht. Dies beschrÀnkt sich nicht nur auf den Vordergrund und so sieht auch der Hintergrund toll aus, der im hektischen Gameplay jedoch meist unbeachtet bleibt.

Die musikalische Untermalung geht wĂ€hrend den Levels oft unter den Soundeffekten der SchlĂ€ge verloren, die leider selbst sehr schnell eintönig werden. Nur das MusikstĂŒck, von dem das MenĂŒ begleitet wird, hat das Potential lĂ€nger in Erinnerung behalten zu werden.

Schwierigkeitsgrad

Zu guter Letzt möchte ich noch auf den Schwierigkeit des Spiels hinweisen. Obwohl das Spiel nicht unfair ist und fĂŒr jedes Versagen allein das fehlende Können des Spielers verantwortlich ist, kann das Spiel dadurch fĂŒr einige zu einem frustrierenden Erlebnis werden. Weiters steigt die Schwierigkeit von Level zu Level nicht gleichmĂ€ĂŸig an, wodurch ein neues Level leichter als das vorherige sein kann.

Fazit

stefan

Scarygirl ist ein schön gestaltetes Jump and Run Spiel, das dem Spieler eine anstĂ€ndige Herausforderung bietet. Die Handlung wirkt manchmal etwas konfus, doch wird sie zwischen den Levels von einem ErzĂ€hler vorgetragen, dessen Stimme das Spiel wie ein MĂ€rchen wirken lĂ€sst. Leider ist der Sound sowie die Steuerung nicht ganz so gelungen, doch sind sie gut genug, um dem Spielspaß nicht im Weg zu stehen.

PRO
  • schöne Gestaltung
  • herausfordernd
  • toller ErzĂ€hler
  • abwechslungsreiche Levels
CON
  • Steuerung manchmal problematisch
  • Zwei-Spieler-Modus könnte besser sein
  • Schwierigkeit lĂ€sst sich nicht Ă€ndern
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