Review

Die Schlümpfe – Abenteuer im Traumland

Auf der gamescom haben mir die beiden Levels sowohl spielerisch als auch grafisch sehr gut gefallen. Ob sich mein Eindruck nach Erreichen des Abspanns geändert hat, erfährst du in diesem Text.

Handlung

Wie schon im Preview erklärt, vergiftet Gargamel die Schlümpfe, sodass sie schlafen. Papa Schlumpf baut im Dorf ein Portal ins Traumland, wo der Spieler nacheinander Kochschlumpf, Schneiderschlumpf, Schlumpfine, Schlaubi, Farmi, Beauty, Schlumpfblüte und Handy retten muss.

Gameplay

Jede Welt eines Schlumpfs besteht aus 2 bis 5 Kapitel. Innerhalb sind auch mehrere Checkpoints, wo man neu anfangen kann, wenn man seine beiden Leben verloren hat. Das geschieht, indem man entweder in den Abgrund stürzt oder ein Monster berührt. Unterwegs gibt es zahlreiche Kirschen zum Einsammeln, die man im Dorf gegen Outfits tauschen kann. In jedem Level sind mehrere Pilze versteckt. Nach dem Besiegen von Gargamel kann man damit noch drei Zusatzlevels freischalten, deren Schwierigkeit höher ist.

Das Ganze kann auch im Koop-Modus gespielt werden, wobei man dazu auf der Switch zwei Sets an Joy-Cons braucht und am PC zwei Controller.

Im Gegensatz zu anderen Platformern kann man für manche Abschnitte einen Gegenstand verwenden. So kann zum Beispiel mit einer Pistole Karamell auf Gegner geschossen werden, sodass sie platzen oder auf Ventilatoren um Plattformen zu bewegen. Eine andere Waffe ist der Hammer, mit dem Schalter in der richtigen Reihenfolge aktiviert oder Gegner zerstört werden. Und mit einer Art Brille kann man umschalten, sodass statt Löcher plötzlich Wege erscheinen und umgekehrt.

Eine weitere Besonderheit ist, dass es Kapitel gibt, die ein ganz anderes Gameplay haben. So muss man zum Beispiel Bälle ins Tor schießen oder sich vor dem Blick des großen Schlumpfs verstecken. Abwechslung bietet auch das Fliegen im Weltall, wo man den Hindernissen ausweichen muss.

Grafik und Sound

Die Grafik ist bunt und süß. Auch Details sind gut erkennbar, auch wenn man beim Start auf der Switch den Prozessor arbeiten hört. Der Sound passt gut zum Spiel. Nur die Melodie, wenn man sein letztes Leben verloren hat, ist deprimierend, sodass sie schnell abgedreht wurde.

Fazit

andrea

Man sollte bei der niedlichen Grafik nicht darauf schließen, dass es nur für Kinder ist, denn manche Abschnitte sind schon herausfordernd. Die Checkpoints dafür sind zwar gut gesetzt, aber es ist frustrierend, dass man bei einem Neustart das komplette Kapitel wiederholen muss und nicht bei der letzten Speicherstelle. Erschwerend kommt hinzu, dass 2 Leben schnell aufgebraucht sind - im Gegensatz zu den üblichen 3 Leben. Von Vorteil ist jedoch, dass nach dem Verlieren des letzten Lebens nicht alle Aufgaben und Sammelobjekte erneut gelöst werden müssen. So kann man zum Einsammeln auch etwas Riskieren. Meist bewegt man sich einer Einbahn entlang, sodass späteres Erkunden nicht mehr möglich ist. Da die einzelnen Abschnitten quer verteilt sind, ist nicht immer klar, wo man in einer Sackgasse landet und wo man weiterkommt. Eine kleine Kartenansicht würde helfen. Dass man immer im Dorf landet, wo es nichts zu entdecken gibt, statt im Traumland, ist mühsam und kostet Zeit. Gut gefallen haben mir die abwechslungsreichen Levels mit unterschiedlichen Gameplay-Elementen. Allerdings hatte ich gehofft, dass diese thematisch zum jeweiligen Schlumpf passen und sich nicht wiederholen. Gerade unerfahrene Spieler würden vom Koop-Modus profitieren. Schade, dass dafür zwei Set an Joy-Cons bzw. 2 Controller nötig sind, obwohl man Joy-Cons bzw. Tastatur gut teilen könnte.

PRO
  • abwechslungsreiche Levels
  • süße Grafik
  • herausfordernde Schwierigkeit
CON
  • Levels haben keinen Zusammenhang zum jeweiligen Schlumpf
  • Zusatz-Hardware für Koop-Modus nötig
  • weite Geh-Passagen
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