Erfahrungsbericht: The Opera (First Escape)

Zum Valentinstag lädt der Anbieter zu einem Special Event: Man wird zufällig mit anderen Teilnehmern zusammengewürfelt, wobei keiner einen Raum spielen muss, den er schon kennt. Zwischendurch werden Fragen gestellt, um sich besser kennenzulernen.

Vorbereitung

Trotz der großen Teilnehmeranzahl, geht es sich mit der Anzahl an Schließfächern aus. Jacken können auf eine Kleiderstange gehängt werden. Für die Wartezeit bis zum Start werden Getränke gereicht. Die Einführung ist wieder sehr launig und lässt auf kreative Gruppen schließen.

Setting

Wie der Name schon vermuten lässt, befindet man sich an der Oper. Die Hauptdarstellerin ist verschwunden und man muss sich auf die Suche nach ihr machen, weil es sein kann, dass sie ebenfalls vom Phantom entführt wurde. Der Backstage-Bereich ist nie so glamorös wie die Bühne und aus diesem Grund ist die Umgebung zweckmäßig, aber nicht besonders. Die Wände sind mit Porträts und Zeitungsausschnitten geschmückt.

Rätsel

Wie schon in der Einführung erzählt wurde, muss kein Gegenstand zweimal verwendet werden. Für mich neu war aber, dass viele Dinge nur Deko sind und für die Lösung des Rätsels nicht benötigt werden. Weiters gibt es keine Zahlenschlösser, stattdessen müssen die Gegenstände genau platziert werden um das nächste Ereignis auszulösen. Bei den Flaschen war dies etwas schwieriger, weil durch die düstere Umgebung auch die Farben schwer zu erkennen waren. Mehr als einmal hat sich etwas bewegt und keiner aus der Gruppe hat etwas getan. Seltsam war, dass man sich am Ende für einen Täter entscheiden musste, aber wenn man falsch liegt, noch einen Versuch hat.

Hilfestellungen

Unhandliche Funkgeräte gibt es nicht. Stattdessen soll man sich vor eine der Kameras stellen und auf sich aufmerksam machen. Was man bisher probiert hat, braucht man nicht sagen, da es keine Tonübertragung gibt. Stattdessen werden Fragen gestellt, ob man bestimmte Dinge schon probiert hat. Dadurch hatte ich den Eindruck, dass der Gamemaster uns kaum Aufmerksam schenkte, was auch den vielen gleichzeitigen Spielern geschuldet sein kann.

Fazit

Obwohl ich schon einige Räume bei diesem Anbieter gespielt hatte, war ich überrascht wie schnell wir mit dem Raum durch waren. Angeblich ist The Castle noch leichter. Daher ist er gut für Neulinge gut geeignet. Die Geschichte selbst fand ich etwas verwirrend, was auf die Lösung keinen Einfluss hat und die Technik etwas veraltet.

Veröffentlicht unter Escape Room

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*