Erfahrungsbericht: Die Zelle (TeamEscape)
In den kühlen und weitläufigen Gemäuern der Freyung ist ein Escape Room Anbieter eingezogen. Dort, wo früher Dialog im Dunkeln stattfand (der jetzt in die Seestadt übersiedelt ist), kann man sich durch zahlreiche Räume rätseln.
Vorbereitung
Nach der Rezeption geht es nochmals Stufen hinunter, wo sich eine geräumige Lounge bfindet. Dort kann man seine Wertsachen in einem der zahlreichen Schließfächer einsperren, ein Getränk kaufen oder Fotos vor einer Wand mit Schildern machen. Ein Foto würde etwas kosten außer man findet jemanden, der das mit eurem Handy übernehmen.
Setting
Die Besonderheit ist, dass dieser Raum für 4 bis 8 Personen gedacht ist. Das liegt daran, dass vor dem Betreten die Gruppe nach Belieben aufgeteilt wird und in zwei benachbarte Gefängniszellen untergebracht wird. Dabei sollte man sich merken in welcher Zelle, vorher welcher fiktive Insasse untergebracht wurde, da das im weiteren Verlauf hilfreich ist. Ansonsten ist es wie man sich ein Gefängnis vorstellt: Ein Bett, ein Tisch, ein Sessel, ein nicht-funktionierendes Waschbecken, ein Spind und ein Bücherregal. Einziger Wermutstropfen: Aus Sicherheitsgründen ist die Zellentür nicht abgeschlossen. Im schmalen Bereich vor den Zellen sieht man die Technik, die wohl zum endgültigen Ausbruch benutzt werden soll.
Rätsel
Den Großteil der Zeit verbringt man in der eigenen Zelle. Doch Kommunikation mit der anderen Gruppe ist essenziell, da sie Dinge besitzen bzw. wissen, die für die eigene Gruppe hilfreich ist. Zum Glück sind die Gitterstangen breit genug, sodass man auch Bücher austauschen kann. Man sollte immer nach vorne kommen um sich die Dinge der Anderen ansehen zu können. Auch ein an der gegenüberliegenden Wand befindlicher Spiegel leistet hilfreiche Dienste, wäre er nicht so dreckig und die Texte klein geschrieben. Meist müssen irgendwelche Zahlenschlösser geknackt werden und durch die zwei Räume gibt es doppelt so viele Möglichkeiten, wo sie passen könnten.
Hilfestellungen
Statt Funkgeräte kann der Gamemaster über einen Bildschirm schreiben, während er beobachten und zugehören kann. Damit man auch mitbekommt, wenn etwas geschrieben wurde, gibt es zeitgleich einen Ton. Die Nachrichten waren auch personalisiert und enthielten Fragen und keine Standard-Phrasen.
Fazit
Die Aufteilung der Gruppe ist super, da man sich so trotz einer hohen Personenanzahl nicht gegenseitig im Weg steht. Trotzdem hat man irgendwie das Gefühl die Hälfte des Spiels zu verpassen, sodass nach der Befreiung zuerst die andere Zelle inspiziert wurde. Falls man beim Holen der Gegenstände nicht geschickt genug ist, gibt es ja auch die Möglichkeit kurz die Tür zu öffnen und es nochmals zu probieren. Wir haben es sogar zusammengebracht durch Zufall das letzte Rätsel zu lösen ohne zuvor die andere Gruppe zu befreien.

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