Erfahrungsbericht: Der Alchemist (EscapeMission)

Um im Sommer der Hitze zu entkommen, bieten sich Escape Rooms an, wo im besten Fall nur der Kopf rauchen soll.

Vorbereitung

Es gibt einen kleinen Warteraum, wo man mit Knobelspielen aus Holz das Gehirn auf Betriebstemperatur bringen kann. Weiters kann man seine Sachen in geräumigen Schließfächern unterbringen, deren Schließmechanismus etwas anders als gewohnt funktioniert.

Setting

Wir befinden uns im Labor eines Alchemisten. Dort gibt es zahlreiche Bücher, Notizen und Gläser, die verwendet werden können um den Stein der Waisen herzustellen. Es ist ziemlich düster, sodass die tragbare Lampe hilfreich ist um Texte und Zeichnungen gut erkennen zu können.

Rätsel

Zu Beginn kann man leicht überfordert sein n Anbetracht der zahlreichen Rätsel, bei denen meist noch ein Teil fehlt um es vollständig lösen zu können. In Anbetracht der Größe des Raumes ist es hilfreich sich aufzuteilen, damit man nicht so viel hin- und herlaufen muss. Trotzdem habe ich es vermisst, dass ich mögliche Spuren nicht aufschreiben konnte, sondern immer wieder vorlesen und merken musste. Es gibt ein paar Zahlenschlösser, die schon etwas eingerostet waren und bei dem schummrigen Licht nicht so einfach einzustellen waren. Allerdings gab es auch technische Rätsel, wo man Gegenstände richtig platzieren musste, die dann nette Effekte auslösten.

Hilfestellungen

Im Gegensatz zu anderen Anbietern, hat man drei Joker und wenn man eine Hilfestellung benötigt, wird einer abgezogen. Aber keine Angst, auch wenn man zu ehrgeizig ist einen Joker zu verwenden, greift der Gamemaster ein, wenn man zu lange an einer Stelle feststeckt. Das Besondere ist nämlich, dass der Gamemaster hören und sehen kann, was im Raum von sich geht, aber selbst nur über geschriebenen Text auf einem Bildschirm kommuniziert. Wer gründlich im Raum sucht, kann auch eine Joker-Karte finden, der zu einer süßen Belohnung im Anschluss führt.

Fazit

Für mich war dies eines der schwierigsten Räume, den ich bisher gemacht habe und der zweite Raum des Anbieters soll noch herausfordernder sein. Mir fehlte der rote Faden, sodass ich nie wusste, welche Rätsel nun gelöst werden können und wie weit wir vom Ziel noch entfernt sind. Der Bildschirm, der die Restzeit anzeigt, hat meine Nervosität gesteigert. Auch hatte ich die Hoffnung, dass im Verlauf des Spiels der Raum etwas heller werden würde. So war das Rätsellösen schwieriger als es sein müsste.

Veröffentlicht unter Escape Room

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.