Erfahrungsbericht: Western Jailbreak (Time-Busters)

Diesmal wagten wir uns zu Fünft in das Büro des Sheriffs hinein. Ob wir auch wieder hinausgekommen sind und wie es uns dabei ergangen ist, erfährst du in diesem Bericht.

Vorbereitung

Bevor man sich auf den Weg zum Escape Room macht, sollte man nochmals die Richtigkeit der Adresse überprüfen, da die Missionen auf verschiedene Gebäude aufgeteilt sind. Falls man sich aber trotzdem geirrt hat, sind es nur 250m Entfernung.

Nach Bezahlung (sofern noch nicht geschehen), können wir die Treppen hinuntergehen um unsere Taschen und Jacken in größeren Schließfächern einzusperren. Dort gibt es auch die Möglichkeit vor einer Wand oder im Raum ein Foto zu machen. Wieder zurück im Eingangsbereich gibt es noch eine kurze Spielanweisung, ein Ausprobieren eines Richtungsschlosses und bekommen zwei elektrische Laternen.

Setting

Bevor es in den Raum geht, wird noch ein lustiges Video gezeigt. Dabei wird die Geschichte von Schauspielern nachgestellt: Man wird in ein Gefängnis eingeschleust, das an das Büro des Sheriffs anschließt. Dort ist eine wertvolle Karte versteckt. Praktischerweise ist er eine Stunde weg, die man nützen sollte um sie zu finden und ins Freie zu gelangen.

Durch die karge Betonwand, die schon abgebröckelt ist und an einigen Stellen schon die Ziegeln freigelegt hat, fühlt man sich wirklich wie in einem Gefängnis. Im Büro hingegen glaubt man im Wilden Westen zu sein: Holzverkleidung und Waffen wohin man auch blickt. Man sollte sich von der Deko auch nicht so einfach ablenken lassen, weil manche wirklich nur zur Zierde sind und keine Rätsel beinhalten.

Hilfestellungen

Dazu passend hängt in dem Raum auch ein altes Telefon. Damit kann man aktiv um Tipps fragen. Wenn der Gamemaster merkt, dass man etwas übersehen hat, dann läutet es auch. Sprechen und hören kann immer nur eine Person, aber bei den kurz gehaltenen Hinweisen muss man auch nicht viel wiederholen.

Rätsel

Neben vielen Zahlenschlössern mit unterschiedlich vielen Stellen, gibt es auch welche mit Buchstaben und das oben erwähnte Richtungsschloss. Auch Schlüssel findet man zahlreich. Trotzdem ist bei einigen Aufgaben auch Geschicklichkeit gefragt. Aber keine Sorge, wenn man nicht so geschickt ist, ist es auch kein großes Drama, wenn es schief geht. Wenn man Notizen machen muss, wird ein Schreibgerät und Papier zur Verfügung gestellt.

Eindruck

western2Das Ende des Abenteuers kam überraschend, weil man noch voller Adrenalin war und weitere Rätsel erwartete. Aber meistens benötigt ein Team 30 Minuten im Gefängnis und die weiteren 30 Minuten im Büro. Ein Tipp, der wahrscheinlich auch für andere Escape Rooms brauchbar ist, ist dass man Dinge, mit denen man aktuell nichts anfangen kann, nicht achtlos beiseite werfen sollte.

Laut Website hat dieser Raum die gleich hohe Schwierigkeit wie Bergwerk, welches ich aber schwieriger fand. Vielleicht lag es aber auch einfach daran, dass wir diesmal eine größere Gruppe waren. Man kann oft mehrere Rätsel parallel lösen. Dabei muss man trotzdem gut kommunizieren, damit nichts doppelt gemacht wird. Um den Raum spielen zu können, muss man laut Website 14 Jahre alt sein. Das ist einerseits wegen den vielen Waffen verständlich, aber andererseits muss man mit diesen nicht schießen.

Veröffentlicht unter Escape Room

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