Erfahrungsbericht: Fiction Escape (ExitDoors)

Erstmals spielte ich mit sechs weiteren Personen einen Escape Room. Ob wir dadurch schneller ans Ziel kamen oder uns mehr im Weg standen, erfährst du in diesem Bericht.

Vorbereitung

Am Tag des Termins sollte man sich nicht wundern, wenn man einer WhatsApp-Gruppe hinzugefügt wird. In diese sollten auch noch ein paar weitere Mitspieler eingeladen werden, da dies der Hauptkommunikations-Kanal ist.

In einem Wohngebäude gegenüber des Alten AKH befindet sich der Escape Room. Den richtigen Stock zu finden ist schon das erste Rätsel, da es nirgends Schilder gibt, die darauf hinweisen. Man sollte allerdings nicht zu früh da sein, denn wenn noch die vorige Gruppe drinnen ist, darf man aus Platzgründen noch nicht hinein. Schließfächer für die Taschen gibt es nicht, aber sie können hinein genommen und am Bett abgestellt werden, da dieses nicht benötigt wird. Kleiderbügel stehen aber zur Verfügung. Zur Einführung wird ein animiertes Video mit den wichtigsten Regeln abgespielt, gefolgt von einem Video, das kurz den Raum vorstellt.

Setting

Wer einen Matrix-Film gesehen hat, wird in diesem Raum mehr Spaß haben, da es ein paar Anspielungen gibt. Wissen ist aber nicht nötig um die Rätsel lösen zu können. Im ersten Raum gibt es sehr viele technische Geräte wie Plattenspieler, Disketten, Videokasetten und Drucker. Einige davon sind aber nur zu Deko-Zwecken, also muss man nicht wissen, wie man sie bedient. Für die nächsten Räume würde ich empfehlen dünklere Kleidung zu tragen, da es sonst für die Augen anstrengend werden kann. Eine richtige Handlung gibt es nicht, sondern man lässt sich überraschen, was als Nächstes passiert.

Hilfestellungen

In der WhatsApp-Gruppe soll man gefundene Codes notieren. Dadurch wissen auch die anderen Mitspieler Bescheid und der Gamemaster weiß wie weit wir schon sind und kann die Codes überprüfen. Denn diese bestehen aus Zahlen und Buchstaben und sind nicht zum Merken gedacht. Vermutlich will man so verhindern, dass sie erraten werden. Über WhatsApp kann man auch nach Hinweisen fragen, die auch nicht zu viel verraten. Daher ist auch kein Funkgerät nötig.

Rätsel

Die Rätsel sind mir auf diese Art noch nicht untergekommen und Um-die-Ecke-Denken führt zum Ziel. Positiv ist auch, dass es wenige Zahlenschlösser gibt, sondern durch Mechanik die nächste Aufgabe freigeschaltet wird. Von den Rätseln im ersten Raum sollte man sich nicht entmutigen lassen, denn es wird einfacher. Das Praktische ist auch, dass sie nicht aufeinander aufbauen, sodass jeder andere Stellen erkunden kann.

Eindruck

fiction01Der Raum ist gut geeignet für eine größere Gruppe, da man sich gut aufteilen kann. Daher ist die Kommunikation umso wichtiger, damit alle informiert sind. Schade, dass es keine fortlaufende Story gibt, denn so kommt das Ende überraschend. Der Anbieter hat zwei Räume, die total unterschiedlich sind, sodass die Meinungen, welcher davon schwieriger ist, auseinander gehen.

Veröffentlicht unter Escape Room

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