Review

Star Fox Guard

Bei diesem Tower-Defense handelt es sich lediglich um ein Spin-off, das der ersten Verkaufsversion von Star Fox Zero beiliegt. Ob es sich dabei auch um ein vollwertiges Spiel handelt, das im eShop nachgekauft werden sollte, klärt dieses Review.

Gameplay

Star-Fox-Guard-Basis

Labyrinth mit Kern

In Star Fox Guard ist es die Aufgabe des Spielers die Bergbaufirma von Slippy’s Onkel – ebenfalls ein Frosch namens Grippy – zu verteidigen. Dieses wird öfters von Robotern angegriffen, die es auf den „Kern“ abgesehen haben. Umgeben ist dieser von einigen Wänden, die – ähnlich wie ein Labyrinth – von den Gegnern durchquert werden müssen um zum Zentrum der Basis zu gelangen. Haben sie dies geschafft können sie den Kern mit einem Schlag vernichten und der Spieler hat verloren.

Um die Gegner beim Vordringen zu hindern und letzten Endes ihren Angriff abzuwehren, müssen diese vom Spieler abgeschossen werden. Dazu können Kameras verwendet werden, die sich auf den Wänden befinden und mit einer Waffe ausgestattet sind.

Nachdem ein Angriff abgewehrt wurde, saugt ein Roboter-Frosch die Münzen ein, die von den zerstörten Robotern zurückgelassen wurden und als Erfahrungspunkte dienen. Mit der Zeit verhelfen diese zu einem höheren Rang, was Upgrades für die Kameras, neue Levels und Zusatzmissionen freischaltet.

Levels

Star-Fox-Guard-Boss

Endgegner

Die unterschiedlichen Levels finden auf verschiedenen Planeten statt, auf denen Grippy eine Niederlassung von seinem Unternehmen gegründet hat. Auf jedem Himmelskörper gibt es drei verschiedene Basen, die verteidigt werden müssen, sowie eine Vierte, bei der ein Endgegner besiegt werden muss.

Vor dem Angriff

Auf dem Gamepad können die vorgegebenen Positionen der Kameras verschoben und gedreht werden. Kameras können mit Upgrades versehen werden. Dazu gehören zum Beispiel die Möglichkeit mehrere Gegner gleichzeitig anvisieren und töten zu können oder auch Gegner einzufrieren.

Mit einem amiibo von Fox oder Falco kann man das Star Fox Team einmal am Tag gerufen werden.

Verteidigung

Star-Fox-Guard-Bildschirm

Der Roboter mit dem Schild kann von vorne nicht getroffen werden.

Auf dem Fernseher sieht man die Bilder aller Kameras, wobei in der Mitte das Bild der Ausgewählten größer zu sehen ist. Am Gamepad ist eine Übersicht der Basis zu sehen, wobei dort auch die Gegner eingezeichnet sind, sowie ein Radar.

Die Kameras sind sowohl auf dem Bildschirm, als auch auf dem Gamepad durchnummeriert. Über das Gamepad kann eine andere Kamera ausgewählt werden, sowie die Aktuelle schnell gedreht werden. Auch während des Angriffs können die Kameras noch verstellt werden, was jedoch gut überlegt werden sollte, da man während des Umstellens schnell einen Gegner übersehen kann. Geschossen wird mit den Schultertasten und die Ausrichtung der Kameras kann mit den Sticks eingestellt werden. Dies erfordert ein wenig Übung, da die Knöpfe und Bildschirm im besten Fall gleichzeitig gesteuert werden müssen. Die Bewegung des Gamepads wird nicht unterstützt.

Wenn ein Roboter die Basis betritt ertönt ein Warnton und auf dem Kamerabild wird ein Hinweis angezeigt. So kann die Richtige schnell gefunden werden.

Roboter

Star-Fox-Guard-VerteidigungJeder Roboter hat ein bestimmtes Verhalten, das er nicht ändert und sind sehr abwechslungsreich. Es gibt zwei verschiedene Klassen von Robotern: Angreifer und Störer.

Störer greifen nicht direkt den Kern an, sondern haben es meist auf die Kameras abgesehen. So gibt es Störer, die einen Fernsehbildschirm vor die Kamera halten und dann ein Bild ohne Gegner zeigen; ein straußenähnlicher Vogel, der die Kameras davonträgt; kleine Panzer, die auf die Kameras schießen und diese damit für eine bestimmte Zeit unbrauchbar machen.

Das einzige Ziel der Angreifer ist es den Kern zu erreichen und passieren jede der Kameras ohne ihnen Leid zuzufügen. Einer trägt ein Schild und kann deshalb nur von der Seite oder von hinten getroffen werden; einer ist fast unsichtbar, jedoch am Radar sichtbar; ein anderer hingegen ist am Radar nicht zu finden.

In späteren Levels kommen neue Gegner hinzu.

Multiplayer

Dieser Modus wird erst ab einem bestimmten Rang freigeschalten. Jeder Teilnehmer erstellt ein Team von Einheiten und legt fest von welchem Eingang bzw. aus welcher Richtung sie zu welchem Zeitpunkt kommen. Wie bei jedem anständigen Multiplayer-Spiel werden Punkte bei einem Sieg erhalten und bei einer Niederlage verloren.

Team erstellen

Star-Fox-Guard-Timeline

Timeline mit Roboter. Es wird eingestellt ob der Roboter direkt zum Kern laufen oder einen Umweg nehmen soll.

Der Menüpunkt zum Erstellen eines Teams ist gut beim Story-Modus versteckt. Für jede Basis kann ein Team festgelegt werden.

Es gibt zwei Team-Größen: Mini und Standard. Bei Mini kann nur ein Angreifer-Typ gewählt werden; bei Standard zwei. Für beide Größen können drei Störer-Typen ausgesucht werden und für einen Slot entweder ein Angreifer-Typ oder ein Störer-Typ.

Wann die Gegner bei welchem Eingang die Basis betreten ist über eine Timeline einzustellen, die auf dem Gamepad angezeigt wird. Dort können die Roboter per Drag and Drop platziert werden, wobei zu beachten ist, dass nicht beliebig viele Gegner auf einmal angreifen können. Wenn für einen Zeitpunkt das Limit erreicht wurde wird dies angezeigt. Zusätzlich kann eingestellt werden ob eine Einheit direkt zum Kern geht oder einen längeren Weg nimmt.

Auf dem Fernseher kann man sich eine Vorschau des Angriffs ansehen und diesen auch in einem Probedurchlauf abwehren.

Verteidigung

Um eine Basis vor dem Team eines anderen Spieler zu verteidigen muss ein Rivale gesucht werden. Möchte man eine bestimmte Basis verteidigen, dann dies im Story-Modus ausgewählt werden. Zusätzlich ist es möglich über das Hauptmenü eine beliebige Basis zu verteidigen. Dabei kann es sein, dass das angreifende Team Einheiten beinhaltet, die im Story-Modus noch nicht gesehen wurden.

Angriff

Für einen Angriff auf eine andere Basis muss man nicht aktiv dabei sein. Nachdem ein Team erstellt wurde, kann dieses hochgeladen werden und sollte ein anderer Spieler eine Basis verteidigen wollen kann unter allen hochgeladenen Teams das eigene ausgewählt werden.

Fazit

stefan

Das Gameplay ist ziemlich interessant und überraschend fordernd. Da es zahlreiche Wege gibt, die die Angreifer nehmen können und manche Roboter eine größere Gefahr darstellen als muss ständig zwischen den Kameras hin und her gewechselt werden. Sollte man dabei den Überblick verlieren hilft meist ein Blick auf das Gamepad wo eine Übersichtskarte mit Radar abgebildet ist. Die Gegner sind sehr abwechslungsreich und auch die Kameras können mit Upgrades verbessert werden. Dennoch konnte mich das  Spiel nicht lange motivieren. Der Multiplayer wurde gut durchdacht, doch kam es mir so vor als hätte es der Verteidiger immer leichter als der Angreifer.

PRO
  • viele unterschiedliche Gegner
CON
  • wird schnell öd
  • Im Multiplayer ist es einfacher eine Basis zu verteidigen als anzugreifen
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