Review

Paper Mario: Color Splash

Nachdem 2012 Sticker Stars für den 3DS erschienen ist, gibt es Paper Mario nun für die Wii U in einer Welt, wo die Farbe fehlt.

Übersicht

Story

paper-mario-color-splash-storyNachdem Mario einen farblosen Toad zusammengefalten als Brief bekommen hat, machte er sich aus Sorge gemeinsam mit Prinzessin Peach auf den Weg zur Insel Prisma, wo der Brief aufgegeben wurde um herauszufinden, was passiert ist. Wie es aussieht saugen Shy-Guys mit Strohhalmen die Farbe aus der Stadt und auch der Ursprung der Farbe – ein Brunnen – ist versiegelt. Damit die Farbe wieder fließt müssen Farbsterne gesammelt werden, die in den unterschiedlichen Levels versteckt sind. Bei dieser Aufgabe stehen ihm verschiedenfarbige Toads zur Seite. Die ganze Story wird mit vielen Dialogen erzählt, die sich nicht überspringen lassen.

Gameplay

paper-mario-color-splash-gameplayDer Spieler steuert Paper Mario, der sich trotz seiner flachen Form als Papier im dreidimensionalen Raum bewegen kann. Wenn er in der Welt weiße Farbflecken sieht, kann er diese mit einem Hammerschlag einfärben, doch ist das Zielen sehr ungenau, weshalb öfter als nötig geschlagen werden muss. Das alles kostet Farbe, die in rot, gelb und blaue Behälter aufgeteilt ist. Diese können wieder aufgefüllt werden, indem Gegenstände in der gewünschte Farbe, die in der Umgebung gefunden werden können, zerstört werden.

An bestimmten Stellen können Dinge ausgeschnitten werden, indem eine Linie auf dem Gamepad nachgezogen wird. Danach zeigt sich, was sich dahinter versteckt hat.

Levels

paper-mario-color-splash-levelsEs gibt zahlreiche Levels, die freigeschalten werden, wenn der entsprechende Farbstern eingesammelt wurde. In manchen Fällen liegen am Ende eines Levels zwei Sterne nah beieinander. Da ein Level jedoch nach dem Einsammeln eines Sterns beendet wird, muss der gesamte Weg erneut zurückgelegt werden um zu den zweiten Stern auch noch zu kommen.

Nach Abschluss eines Levels wird gespeichert, aber sonst gibt es kaum zusätzliche Speicherpunkte.

Falls man nicht weiterkommt, weil man irgendetwas nicht findet, kann Farbian, ein sprechender Farbeimer, gerufen werden. Leider wiederholt er nur Sachen, die man schon weiß.

Kämpfe

paper-mario-color-splash-kampfIn der Welt laufen verstreut Gegner herum. Jedes Mal, wenn man in die Nähe eines Gegners kommt, fängt ein Kampf an. Wer auf ihn davor schon draufspringt, saugt ihm schon etwas Lebensfarbe aus und kann ihn dann schneller besiegen.

Für den Kampf werden Karten benötigt, die in der Welt versteckt sind. Auf diesen Karten sind Angriffe wie Schuhe (zum Springen) oder Hammer (zum Schlagen) so oft abgebildet, wie sie ausgeführt werden. Davon können soviele ausgewählt werden, wie man Slots freigeschalten hat. Danach können die Karten eingefärbt werden um die Stärke zu erhöhen, was ich aber kaum bemerkt habe. Dann werden sie vom Gamepad auf den Fernseher geschnipst.

Während dem Angriff kann zum richtigen Zeitpunkt eine Taste gedrückt werden, wodurch die Attacke stärker bzw. ein weiteres Mal ausgeführt wird. Als Nächstes greifen die Gegner an, wobei der Angriff auch blockiert und so geschwächt werden kann.

Andere Karten bringen Lebenspunkte zurück, stellen einen Helfer zur Seite, der auch angreifen kann oder bringen Dings ins Spiel, die alle Gegner zum Beispiel durch einen Ventilator besiegen. Obwohl man oft Karten erhält, reichen diese nicht aus, wenn man gegen alle Figuren kämpft, die einen über den Weg laufen, vor allem weil diese nach einiger Zeit wieder erscheinen. Aus diesem Grund sollte man versuchen einen großen Bogen um sie zu machen. Wenn dies nicht gelingt, kann während des Kampfes auch geflüchtet werden, wobei dies nicht immer erfolgreich ist. Beim Ausspielen der Karten muss man auch bedenken, dass gewählte, aber nicht genutzte Karten nach dem Sieg nicht zurückgegeben werden. Im Notfall können auch Karten mit Münzen gekauft werden, die in typischer Mario-Manier am Weg liegen.

Es gibt auch Kampf-Arenen, wo mittels Schere-Stein-Papier gegen einen Widersacher angetreten werden muss. Diese agieren nicht sehr intelligent, da sie fast immer dieselbe Karte ausspielen.

Fazit

andrea

Das Spiel erinnert sehr an den Vorgänger und hat bis auf das Arbeiten mit Farbe  wenig Neues zu bieten. Die Kämpfe sind mühsam, weil mehrere Schritte nötig sind, die sich auch mit einem Klick realisieren lassen. Schwierig sind sie jedoch nicht. Viel eher kann man daran scheitern, dass man nicht weiß, wo man weitergehen soll. Die eingebaute Hilfe ist dabei nicht sehr nützlich. Durch die langen Dialoge wird kaum Spannung aufgebaut. Die Idee mit dem Ausschneiden ist nett, aber sehr langweilig umgesetzt. Trotz allem bietet das Spiel bei genügend Durchhaltevermögen längeren Spielspaß.

PRO
  • roter Faden
  • hübsche Welt
CON
  • zu viele und umständliche Kämpfe
  • langweilige Dialoge
  • wenig Hilfestellung
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