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OMSI 2 Add-on – Drei Generationen

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Baujahr 1992 – Mercedes-Benz O405 GN1

Der √Ąlteste der drei Busse ist aus dem Jahr 1992, der im Vergleich zu den Bussen aus dem Grundspiel jedoch auch als neu bezeichnet werden kann. Das Armaturenbrett ist nicht besonders aufregend und man sollte bereits mit den Bussen des Grundspiels vertraut sein. Mitten in den zahlreichen Schaltern und Tasten werden sich viele wie zu Hause f√ľhlen. Neu ist jedoch die M√∂glichkeit den Fahrersitz zu verstellen, doch hat eine ver√§nderte Sitzh√∂he keinen Einfluss auf das Niveau des Blickfelds des Spielers. Alles andere, was man bereits gewohnt ist, ist nat√ľrlich weiterhin vorhanden.

Karten werden mit einem Gerät verkauft, das Einigen aus dem Add-on Hamburg Tag & Nacht bekannt sein wird.

Baujahr 1999 – Mercedes-Benz O405 GN2

Etwas Spannender ist der Bus, der sich in Anbetracht des Baujahres in der Mitte der Drei befindet. Von außen sieht er jedoch nicht viel anders aus als der bereits Beschriebene. Der technologische Fortschritt kann jedoch im Inneren erkannt werden. Auf dem Armaturenbrett befindet sich hinter dem Lenkrad ein Bildschirm, auf dem nicht nur Hinweise wie der Haltewunsch angezeigt werden, sondern auch der Status des Fahrzeuges. Durch die verschiedenen Anzeigen kann man durchschalten, indem man einen Knopf betätigt, der rechts neben dem Lenkrad zu finden ist. Schalter und Taster gibt es nicht mehr so viele. Dachluken können nun vom Fahrersitz aus verstellt werden. Neben der Verstellung des Sitzes kann nun auch das Armaturenbrett verstellt werden.

Der Fahrkartenverkauf ist mit dem ATRON FR compact realisiert, der ebenfalls im Add-on „Hamburg Tag & Nacht“ vorgekommen ist.

Baujahr 2012 – Mercedes-Benz C2G

Der neuste Bus des Add-ons ist erst vor zwei Jahren erschienen. In „Internet-Zeit“ sind zwei Jahre zwar eine Ewigkeit, doch bei Bussen ist es, als k√§me dieser gerade frisch vom F√∂rderband. Der neue Bus sieht nicht nur sehr modern aus, sondern hat auch viele Funktionen, die, im Vergleich zu denen der √ľblichen OMSI-Busse, schon fast futuristisch wirken. Die Statusanzeige hinter dem Lenkrad ist hochaufl√∂sender und farbiger. Leider gibt es nicht viel mehr zu sehen au√üer den √ľblichen Hinweisen und Meldungen. Tetris oder √Ąhnliches zu spielen ist leider auch nicht m√∂glich. Wahrscheinlich die bessere Entscheidung, da die Bedienung √ľber die Kn√∂pfe am Lenkrad wahrscheinlich nicht besonders gut daf√ľr geeignet ist. M√∂gliche Ursachen f√ľr Unf√§lle sollten bei derartigen Funktionen nat√ľrlich auch bedacht werden. Weiters ist die Anzeige, die wartende Fahrg√§ste √ľber die Endhaltestelle informiert, ebenfalls hochaufl√∂sender. Eine eher kleine Neuerung ist die M√∂glichkeit das Fenster des Fahrers mit einer elektrischen Steuerung zu √∂ffnen. Der Sitz l√§sst sich nicht mehr verstellen, doch k√∂nnen Armlehnen heruntergeklappt werden. Wie im vorigen Bus l√§sst sich das Armaturenbrett verstellen.

Fahrkarten werden nun mit einem √ľber einen Touchscreen ausgew√§hlt, auf dem man sich erst anmelden muss. Dieser zeigt auch Informationen, wie die n√§chsten Haltestellen an. So futuristisch die Auswahl der Fahrkarte ist, das Wechselgeld muss noch von Hand ausgezahlt werden. Wie der kleine Bildschirm hinter dem Lenkrad k√∂nnen auch auf diesem Tablet keine Spiele gespielt werden.

Eine eher unscheinbare Neuerung, die alle Busse teilen, ist die Beweglichkeit der Halteschlaufen. Diese reagieren nun auf Kurven, werden jedoch von den Fahrgästen nicht verwendet.
Auf eine nette Kleinigkeit möchte ich ebenfalls noch hinweisen: Die kleinen roten Hämmerchen, die in einer Notsituation dazu verwendet werden können, das Glas einzuschlagen, können nun aktiviert werden, was das Geräusch von zerbrechendem Glas ertönen lässt. Scheiben einschlagen kann man damit leider (noch) nicht. Dies ist nur in den Bussen aus den Jahren 1992 und 1999 möglich.

Sieht man sich im Bus genauer um, wird man erkennen, dass nicht alle Texturen die gleiche Auflösung haben. Dies fällt besonders auf, wenn zwei Texturen mit unterschiedlichen Auflösungen nebeneinander liegen. Beim Fahren selbst fällt dies eigentlich nicht auf, da der Blick meist auf die Straße gerichtet ist.
Von der Ansicht aus, bei der man vom Fahrersitz aus auf die Stra√üe blickt, kann man zu anderen Blickfeldern wechseln, die auf bestimmte Bereiche wie z.B. auf die T√ľr gerichtet sind. Einer dieser ist auf den Haltestellenplan gerichtet, mit Ausnahme des Busses mit dem Baujahr 1999, bei dem man ins Leere blickt. Der Bereich des Armaturenbretts, der betrachtet wird, ist normalerweise die √ľbliche Stelle des Plans. Bei diesem Bus befindet er sich jedoch auf der linken Seite des Lenkrads.
Wie vielen aufmerksamen Spielern, die sich im offizielle Forum herumtreiben, aufgefallen ist, verh√§lt sich der Bus 2012 in den Kurven etwas seltsam, wie in diesem kurzem Video zu sehen ist. F√ľr diesen Fehler ist jedoch nicht das Add-on verantwortlich sondern das Grundspiel, das mit dem Achsenabstand des Busses nicht gut umgehen kann.

Anmerkung

Das Add-on kann nur √ľber den Online-Shop des Publishers aerosoft gekauft werden und nicht √ľber Steam. Wie eine Anmerkung zu Patches aus dem offiziellen Forum des Spiels vermuten l√§sst, kann die Installation zur Zeit noch nicht √ľber Steam abgewickelt werden.

Fazit

PRO
CON
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