Review

New Style Boutique 3 – Styling Star

Da im vorigen Teil das Stylen der Männer stiefmütterlich behandelt wurden, bekommen sie diesmal einen eigenen Shop. Auch die Geschichten der Kunden werden diesmal spannend erzählt, denn unter ihnen befinden sich auch ein paar zukünftige Stars. Welche Änderungen es sonst noch gegeben hat, erfährst du in diesem Review.

Übersicht

Story

New-Style-Boutique-3-–-Styling-Star-storyDie Story ist diesmal nicht so unrealistisch wie im vorigen Teil: Diesmal übernimmt man eine etwas heruntergekommene Boutique vom Onkel, der länger verreist. Wie gewohnt erhält man Besuch von Frauen, die ein neues Outfit brauchen. Wie immer gibt es dazu immer eine kurze Begründung und erfährt danach auch wie gut das Outfit (z.B. poppiger oder femininer Stil) angekommen ist. Diesmal wird die Geschichte weiter erzählt und man erfährt wie bestimmte Entscheidungen (poppiger oder femininer Stil) ausgewirkt haben. Auf ein paar Charaktere trifft man öfters und darf ihren Weg vom Mauerblümchen zu einer berühmten Sängerin miterleben und natürlich dabei helfen.

Gameplay

New-Style-Boutique-3-–-Styling-Star-smartphoneDie Hauptaufgabe des Spiels besteht daraus Geld zu verdienen, indem man Kleidung verkauft. Dabei erhält man Styling-Punkte, wodurch man Ränge aufsteigen kann, die dann weitere Orte in der Stadt freischalten. Die moderne Verkäuferin ist natürlich mit einem Smartphone ausgestattet, wo es To-Do-Listen, Kontakte, Nachrichten, ein Fashion-ABC, den Design-Markt zum Tauschen von Designs und das Shop-Navi zum Tauschen der Boutique.

Kleidung

New-Style-Boutique-3-–-Styling-Star-outfitDer Großteil handelt davon in der Boutique die richtigen Kleidungsstücke an die richtigen Kunden zu verkaufen.

Zu den Kleidungsstücken zählen nicht nur Oberteile, Hosen, Röcke und Kleider, sondern auch Kopfbedeckungen, Brillen, Ohrringe, Ketten, Taschen, Strümpfe und Stulpen. Insgesamt kommt man so laut den Entwickler auf 20 000 unterschiedliche Stücke. Der Großteil kam mir jedoch aus den anderen Spielen bekannt vor. Auch die fiktionalen Marken haben sich nicht geändert.

Die Tops und Hosen sind meistens für wärmere Temperaturen geeignet, doch diesmal beschweren sich die Kunden, wenn ihnen zu kalt ist. Schade, dass die dicken Mäntel nicht aufgemacht werden können und so das ganze Outfit verdecken.

Outfits zusammenstellen

New-Style-Boutique-3-–-Styling-Star-sucheZu Beginn wünschen sich die Kunden einzelne Kleiderstücke mit bestimmten Merkmalen wie zum Beispiel schwarze Socken oder Ohrringe unter 100€. Sehr praktisch ist dabei die Suchfunktion, die automatisch die gewünschten Kriterien auswählt und nur die passenden Teile anzeigt. Schwieriger ist es bei Wünschen, wo zum Beispiel ein zum Oberteil passender Rock gefunden werden muss. Um welchen Stil es sich dabei handelt wird aber gerne verschwiegen.

Falls man das gewünschte Produkt nicht lagernd hat, darf man die Person warten lassen und schnell ins Einkaufscenter flitzen. Leider findet man sie bei der Rückkehr nicht immer vor. Auch im Einkaufscenter wäre die Suchfunktion praktisch gewesen, denn manchmal muss man alle Geschäfte besuchen um irgendwo Gummistiefel zu finden.

Die Preise sind natürlich billiger als man sie dann weiterverkauft und wenn man sein Lager ausmustern möchte, erhält man immerhin die Hälfte des Einkaufpreises zurück. Der Platz im Lager ist auch nicht mehr so beschränkt wie früher, trotzdem würde man leichter den Überblick behalten, wenn man eine Statistik bekommt, welche Stücke am seltensten den Suchkriterien entsprochen haben und von denen man sich somit leichter trennen könnte.

Etwas zeitsparender ist es auch, dass man bevor man die Kundschaft bedient im Lager nachschauen kann ob man so etwas überhaupt besitzt und dann eventuell ablehnt. Bei der Auswahl des Outfits ist es schade, dass zum Beispiel die Ohrringe nicht aus der Nähe betrachtet und gedreht werden können, sondern erst wenn sie die Kundin schon an hat. Es gibt auch die Möglichkeit eine Schaufensterpuppe anzuziehen, deren Outfit manchmal komplett gekauft wird, und die Boutique mit Möbelstücken einzurichten.

New-Style-Boutique-3-–-Styling-Star-herrenEine Besonderheit ist, dass es auch wieder eine Herrenboutique gibt, die nun nicht mehr irgendwo im Menü versteckt ist. Damit verdient man zwar schon wieder kein Geld, aber dafür muss man die Kleidungsstücke auch nicht selbst einkaufen und hat eine große Auswahl. Es stehen zwar weniger Marken und Stile zur Auswahl, aber trotzdem findet man immer etwas Passendes.

Outfit designen

New-Style-Boutique-3-–-Styling-Star-designIn der eigenen Wohnung gibt es die Möglichkeit Kleidungsstücke zu designen. Im Gegensatz zum Vorgänger kann man damit kein Geld verdienen, da es weder Aufträge gibt noch sie in der Boutique ausgestellt sind.

Dafür ist man nicht nur auf T-Shirts beschränkt, sondern kann auch Schuhe, Kleider und Taschen gestalten. Ein besonderer Zusatz ist, dass man auf die Einkaufstasche der Kunden das eigene Logo platzieren kann.

Im Großen und Ganzen ist das Designen aber recht einfallslos: Man kann zwischen drei Mustern wählen, dann die Farben aussuchen und eventuell noch ein Emblem hinzufügen. Wer seine amiibos (Mario, Luigi, Peach, Yoshi, Zelda, Kirby, Animal Crossing, Splatoon) mit dem Spiel benützt, erhält die dazu passenden Oberteile und Emblems. Wer diese nicht besitzt, kann online am Marktplatz die Designs von anderen Spielern downloaden.

Frisur

New-Style-Boutique-3-–-Styling-Star-haareIm Verlauf der Story macht im Städtchen auch ein Haarstudio auf. Die Inhaberin freut sich über Hilfe, bezahlt diese aber wie im Vorgänger nicht. Der Ablauf ist komplett gleich: Eine Kunden wünscht sich eine Frisur, die mehr oder weniger viele Anforderungen erfüllen soll. So kann man zwischen kurzen, mittellangen und langen Frisuren mit Pony und Farben wählen. Im Laufe der Zeit werden immer mehr Optionen freigeschaltet, aber die Kunden sind leicht zufrieden zu stellen.

Make-up

New-Style-Boutique-3-–-Styling-Star-makeupIm Kosmetiksalon kann man den Kunden ein neues Make-up (bestehend aus Augenbrauen, Lidschatten, Eyeliner, Mascara, Rouge, Kontaktlinsen, Lippenstift) zaubern, wobei es diesmal keine Vorlage gibt und sie somit schnell glücklich sind. Bezahlung gibt es auch wieder nicht. Der eigenen Spielfigur kann man die Nägel machen, was durch die geringe Anzahl von Farben und Mustern, schon fast unnötig ist.

Fazit

andrea

Im Gegensatz zum Vorgänger ist die Story richtig motivierend, sodass man immer weiterspielen möchte. Schön, dass es jetzt auch viele Orte zum Erkunden gibt und auch die Herrenboutique ist gut gelungen. Leider besucht man diese, sowie das Kosmetikstudio, nicht so gerne, da sich damit kein Geld mehr verdienen lässt, welches dringend für neue schöne Klamotten gebraucht wird. Style-Experten würden beim Einkleiden darauf achten, dass sich eine Farbe durch das komplette Outfit zieht. Nur leider sind zum Beispiel die Rottöne so unterschiedlich, dass es auch nicht gut zusammenpasst. Hier wäre es praktisch, wenn man die einzelnen Kleidungsstücke auch umfärben könnte. Das Designen ist leider noch immer lieblos umgesetzt, auch wenn die amiibos etwas Pep hineinbringen.

PRO
  • spannende Story
  • große Kleidungsauswahl
  • auch Herren können eingekleidet werden
CON
  • schlecht umgesetzte Haare, Make-up und Nägel
  • viele Designs nur mit amiibo
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