Review

Metroid: Samus Returns

Metroid: Samus Returns ist ein klassisches Metroid Spiel, in dem man auf einem fremden Planeten - gelegentlich etwas orientierungslos - durch ein unterirdisches Labyrinth läuft.

Übersicht

Gameplay

Metroid-Samus-Returns-SpiderballDie Kopfgeldjägerin Samus muss in jedem Abschnitt eine bestimmte Anzahl an Metroids zu besiegen, ehe sie in den nächsten Bereich vordringen kann. Diese sind leicht zu finden, wenn man auf die Hinweise des Spiels hört. Der Rest ist ziemlich Metroid-typisch. Von dem Herumrollen als Ball bis zum Enterhaken ist alles enthalten, was man sich erwartet.

Meele-Konter

Neu bei diesem Teil ist der Meele-Konter, mit dem Gegnern ein Hieb versetzt werden kann. Wird dieser zur richtigen Zeit eingesetzt, können die Feinde in eine sehr verwundbare Position gebracht werden. Der Hieb ist am effektivsten, wenn der Angriff eines Feindes abgewehrt wird, was sehr klar gekennzeichnet ist und nicht übersehen werden kann. Einzig eine gute Reaktionsfähigkeit ist nötig. Konnte der Gegner gut erwischt werden, zielt Samus automatisch auf ihn und der Spieler muss nur noch den Demokratisierungs-Button betätigen.

Metroid-Samus-Returns-Meele-KonterDiese Meele-Konter sind überraschend wichtig und das Spiel wird um Welten leichter, wenn man diese bei jedem Gegner einsetzt. Dadurch wird zwar der Spielfluss stark gestört, doch hat man sonst kaum eine Chance sich durchzusetzen, da die Feinde alle Angriffe wie ein Schwamm aufsaugen. Oft bin ich daher bewegungslos auf einer Stelle gestanden und habe auf den Angriff eines Gegner gewartet, nur damit ich diesem kontern kann.

Selbst wenn man brav von dem Konter Gebrauch macht, kann man leicht verwundbar sein, wenn mehrere Gegner in der Umgebung unterwegs sind.

Nachdem ein Gegner mit dem Konter erwischt wurde und dieser nun bequem getötet werden kann, greifen Andere immer noch an und wenn Zwei zur gleichen Zeit erwischt wurden, wird immer nur einer danach anvisiert.

Aeion-Kräfte

Metroid-Samus-Returns-SchutzschildAeion-Kräfte werden mit der Zeit freigeschaltet und verbrauchen Aeion-Energie, die von den Gegnern wie Lebensenergie aufgesammelt werden kann. Diese sind sehr praktisch und erlauben es z.B. ein Schild zu erzeugen oder die Umgebung zu scannen. Aktiviert werden können sogar mehrere auf einmal, was die Aeion-Reserven aber schnell verbrauchen lässt.

360-Grad-Zielerfassungs-Modus

Erstmals ist es möglich im Stand genau in alle Richtungen zu zielen. Mehr steckt hinter dem klingenden Namen: „360-Grad-Zielerfassungs-Modus“ nicht.

Orientierung

Auf dem unteren Bildschirm ist immer eine Karte angezeigt, auf der sich sogar Marker platzieren lassen. Türen, die noch nicht passiert werden können, werden farblich gekennzeichnet, sodass man alle später leicht wieder finden kann.

Durch eines der Aeion-Fähigkeiten kann die Umgebung durchleuchtet werden, was versteckte Kammern aufspüren lässt und zeigt, wo der Boden oder die Wand mit Schüssen zerstört werden kann.

Nichtsdestotrotz ist es nicht einfach den Überblick zu behalten und man findet sich oft in Sackgassen wieder.

Grafik

Metroid-Samus-Returns-zwischenbossDie Grafik ist sehr gut geworden und besonders der Hintergrund sieht großartig aus. Effekte sind auch gelungen und eine Verringerung der FPS ist mir nicht aufgefallen.

amiibos

Mit allen amiibos aus der Metroid-Serie lassen sich unter anderen diverse Ressourcen von Samus auffüllen. Der neue Metroid-amiibo schaltet nach erstmaligen Durchspielen den „Fusion Modus“ frei, der schwieriger ist und Samus den Fusion Suite zur Verfügung stellt.

Fazit

stefan

Metroid: Samus Returns ist den klassischen Metroid-Spielen treu geblieben, was das verworrene Layout der Karte betrifft und die Freischaltung von immer besserer Ausrüstung. Das Spiel ist ziemlich schwer und besonders die Zwischenbosse benötigen eigentlich immer einen zweiten Anlauf, da man beim Ersten das Zeitliche segnet, ehe man dessen Verhaltensweise gut genug studiert hat. Reaktionsfähigkeit ist bei diesem Spiel unglaublich wichtig und merkte wie meine Performance am Abend mit meiner Müdigkeit immer schlechter wurde. Leider ist das Gameplay nicht immer so geschmeidig wie man das gerne hätte, da der Meele-Konter ein viel zu großer Fokus des Spiels ist. Einfach direkt auf die Gegner zu schießen, ist nur ratsam, wenn man später wieder zu den früheren Abschnitten des Spiels zurückkehrt. Im Stand auf einen Gegner zu zielen ist zwar praktisch, doch wird der Spielfluss so auch oft unterbrochen.

PRO
  • ziemlich fordernd
  • tolle Bosskämpfe (auch kleinere Zwischenbosse)
  • viele Fähigkeiten zum Lernen
  • Sehr schön gestaltete Umgebung
CON
  • Meele-Konter stört den Spielfluss
  • Gegner können lästig sein
Veröffentlicht unter Allgemein

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*