Review

Inside my Radio

Bei Inside my Radio handelt es sich um ein Jump&Run, für das man neben Geschicklichkeit auch eine Portion Rhythmusgefühl benötigt.

Story

Drei rechteckige Wesen, der grüne Taek, der rote Root und der orange Barry, befinden sich – wie der Titel schon verspricht – im Inneren eines Radios. Ihre Aufgabe ist es das Gerät zu reparieren, da es böse Spinnen die Energie rauben. Jede Figur bringt einen anderen Sound mit sich, sodass diese für unterschiedliche Herausforderungen ausgesucht werden. Ganz genau bekommt man die Unterhaltung zwischen den Protagonisten leider nicht mit. Denn obwohl die Dialoge in französisch, englisch und deutsch vorhanden sind, ist die Schriftart nicht gut gewählt: So ist alles in Großbuchstaben geschrieben, die man kaum auseinanderhalten kann.

Gameplay

Die Entwickler haben sich viele verschiedene Elemente ausgedacht, die aber für meinen Geschmack ruhig länger verwendet werden hätten können. So wirkt das Spiel wie ein Prototyp, der zeigt, was alles möglich wäre. Zu den Herausforderungen zählen sich über abwechselnd leuchtende Plattformen zu bewegen, bewegender Elektrizität ausweichen, auf Trampolinen springen und alle fehlenden Teile einsammeln. Abwechslung gibt es mit kurzen Minispielen wie eine Vereinfachung von Guitar Hero. Nicht vergessen darf man auch die Bosskämpfe gegen eine Spinne, bei denen man länger benötigt herauszufinden wie man sie besiegen kann als deren Ausführung. Erschwerend kommt hinzu, dass bei einer ungeplanten Berührung sofort ihre ganze Energie wiederhergestellt wird.

Zur Steuerung kann man Tastatur oder Controller verwenden. Logischerweise gibt es Tasten zum Springen, rechts/links gehen und Stampfen. Mit einem weiteren Knopf kann man in die Richtung sprinten, in die man schaut. Das ist sehr hilfreich um von einer Plattform zur nächsten zu kommen, wenn diese nur sehr schmal sind.

Um Frust vorzubeugen gibt es fast nach jedem Bildschirmabschnitt einen Checkpoint, an den man nach seinen vielen Toden immer wieder landet. Wenn man das Spiel aber beendet, wird nicht der letzte Checkpoint gespeichert, sondern nur der Abschnitt.

Modi

Der Hauptteil des Spiels teilt sich in 12 Teile auf, von denen jeweils die Zeit und die Fehler gespeichert werden. Nachher kann man jeweils versuchen den Highscore zu unterbieten. Für einen Teil benötigt man je nach Können zwischen einer Viertel – und einer halben Stunde. Das ergibt zusammen höchstens drei Stunden. Es wird versucht den Wiederspielwert durch eine Zeit-Challenge zu erhöhen, bei der man innerhalb eines kackig vorgegebenen Limits bleiben muss. Sammelgegenstände sucht man vergeblich, auch weil es keine Geheimwege gibt, sondern alles linear vorgegeben ist.

Sound

Dieser erhält in diesem Review einen eigenen Absatz, da er den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmacht. In der Demo, die ich mir im Preview schon angesehen habe, gab es für jede der drei Musikrichtungen ein eigenes Level. Bei der Release-Version verschwinden die Grenzen. Die Musik ist sehr unterschiedlich, sodass man kaum den Takt heraushört oder ihn falsch interpretiert. Zum Glück gibt es einen Hilfswerkzeug, das bei Bedarf ein- und ausgeschaltet werden kann. Dabei handelt es sich um ein Pendel, das sich zwischen zwei Punkten bewegt. Immer wenn es oben oder unten ankommt, kann man eine Aktion (ausgenommen gehen – das ist unabhängig davon) ausführen.

Fazit

andrea

Die Demo hat viel Spaß gemacht und war eine Abwechslung zu allen anderen Vertretern des Genres. Es werden viele unterschiedliche Aufgaben gestellt, die aber nur kurz in Erscheinung treten. Dies merkt man auch an der kurzen Durchspielzeit. Das Jump&Run sorgt für Spaß beim Spielen; Frust-Momente, wenn man zum zehnten Mal an der selben Stelle scheitert; und Erleichterung, wenn man es endlich geschafft hat, aber es nicht wieder könnte.

PRO
  • viele Checkpoints
  • viele Ideen
CON
  • kurze Durchspielzeit
  • schwierig den Takt rauszuhören
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