Review

Hey! PIKMIN

Captain Olimar hat es wieder einmal geschafft auf einem Planeten abzustürzen und muss nun mit Hilfe der Pikmins sein Gefährt wieder in Schuss bringen. Irgendwie kommt mir das alles sehr bekannt vor...

Übersicht

Vielleicht wäre es einmal in Erwägung zu ziehen die Handlung völlig weg zu lassen und einfach auf einem Planeten herumwandern und kleine Lebewesen werfen. Für mich wäre das Motivation genug. Mehr brauche ich nicht. Das letzte Kirby-Spiel hatte auch keine Handlung, oder vielleicht habe ich diese im nächsten Augenblick wieder vergessen.

Gameplay

Hey-PIKMIN-PikminDas Spiel ist nun ein 2D-Sidescroller, was ziemliche Auswirkugnen auf das Gameplay hat.

Olimar selbst kann nicht nur hin und her laufen, sondern auch mit seinem Jetpack Hürden sowie schmale Abgründe überwinden. Wie immer kann er Pikmins werfen und sie mit seiner Pfeife wieder zurück rufen.

Pikmins verhalten sich wie gewohnt, doch können sie nicht mehr in ein Level mitgenommen werden. Stattdessen verstecken sie sich dort an bestimmten Orten und können mit der Pfeife in die Gruppe aufgenommen werden. An dieser Stelle sind auch wieder welche zu finden, sollte man im Kampf einige verloren haben.
Weiters kann man ihnen einfach so begegnen, was meist von einer kurzen Zwischensequenz begleitet wird. So werden auch neue Gegner oder die Fähigkeiten der Pikmins vorgestellt. Diese Animationen sind sehr nett anzusehen und stellen die Pikmin dar als wären sie Kinder, die gerade die Welt um sich herum zum ersten Mal erkunden.

Es gibt die roten, blauen und gelben Pikmins, sowie die Fels-Pikmin und die Flügel-Pikmin. Insgesamt können nur 20 Pikmins in der Gruppe sein und es ist auch eher selten der Fall mehrere verschiedene Arten in einem Level zu treffen.
Von welcher Art als Nächstes ein Exemplar durch die Luft segeln wird, lässt sich einfach auf dem Touchscreen auswählen.

Hey-PIKMIN-gegnerGegner werden besiegt, indem die Pikmins auf sie geschleudert werden. Dies ist mit ein wenig Strategie verbunden, da es vorteilhaft ist, wenn die Pikmins von hinten auf deren Rücken landen. Mehr gibt es nicht wirklich zu beachten. Einige Gegner haben Bewegungsabläufe, die zu beachten sind, aber meist ist es ausreichend sie mit Pikmins abzuschießen.
Etwas ärgerlich ist, dass Pikmins den Gegner nicht angreifen, wenn sie über ihn geworfen wurden. In diesem Fall laufen sie einfach an ihm vorbei und werden dann womöglich verspeist.

Hey-PIKMIN-GlitzeriumIn jedem Level gibt es drei Gegenstände, die geborgen werden müssen. Diese müssen von den Pikmins nicht zum Raumschiff getragen werden. Es reicht, wenn Olimar diese berührt. Danach werden sie weggebeamt. So ist es auch möglich ganz ohne die Pikmins ein Objekt zu bergen, solange Olimar es erreichen kann.
Zusätzlich gibt es Glizerium zu finden, das die Form von goldenen Nüssen hat.

Die Levels werden mit der Zeit etwas aufwendiger und es gibt dann öfters Verzweigungen. Sollte etwas übersehen werden, ist es gelegentlich nicht mehr möglich zurückzugehen, doch kann das Level nach Herzenslust wiederholt werden.

Nach einem Level werden die Pikmins in den Pikmin-Park gesteckt. Leider gibt es dort keine Autodroms oder Achterbahnen mit denen die Kerle fahren können. Viel mehr ist es ein Bereich, den sie mehr oder weniger aufräumen können. Dort befindet sich zum Beispiel ein Teich voll mit Algen oder hohem Gras. Das können die Pikmin entfernen und so Glizerium finden.
Dabei werden immer alle Pikmin einer Art genommen und sie suchen sich selbst die passende Arbeit aus. Es besteht also nicht die Gefahr, dass die Roten ins Wasser laufen.

Nach einem Level kann es passieren, dass einer der Bereiche freigelegt wurde und sich darunter Glizerium befinden. Dabei handelt es sich besonders am Anfang um lächerlich kleine Mengen, die nicht der Rede wert sind.

Es ist überraschend unterhaltsam den Kerlchen beim Arbeiten zuzusehen und irgendwie hätte es mir mehr gefallen, wäre das ganze Spiel mehr in dieser Weise aufgezogen und hätte einen größeren Fokus auf dem Management von Pikmins.

Steuerung

Hey-PIKMIN-amiiboDas Spiel wird hauptsächlich über den Touchscreen bedient. Dort wo hingedrückt wird, wird ein Pikmin hingeworfen. Weiters kann die Art der Pikmins ausgewählt, sowie der Jetpack aktiviert werden.
Captain Olimar selbst wird mit dem Schiebe-Pad bewegt.

amiibos

  • Pikmin-amiibo: Zusätzliche Pikmins können in den Levels angefordert werden abhängig von der Anzahl an Pikmins im Pikmin-Park.
  • Olimar-amiibo: Vier zusätzliche Pikmins in einem Level.
  • amiibos aus der Super Mario, Splatoon, Animal Crossing Collection bringen je 200 Glitzerium.

Fazit

stefan

Hey! PIKMIN ist ein unterhaltsames Spiel, doch fühlt es sich nicht besonders wie ein Pikmin Spiel an. Was mich besonders stört sind die Kämpfe, die sehr simpel geworden sind. Normalerweise war immer viel Geschick gefragt um die Pikmins im hektischen Geschehen möglichst genau zu dirigieren. Die Steuerung funktioniert gut und die Levels sind abwechslungsreich und liebevoll gestaltet. Im späteren Spielverlauf wird es auch etwas schwerer die Items zu finden.

PRO
  • werfen der Pikmins mit dem Touchscreen funktioniert gut
  • guter Sound
  • gute Verwendung von beiden Bildschirmen
CON
  • Kämpfe mit Gegnern eher langweilig
  • gelegentlich gehen die FPS ein und das Spiel läuft dann etwas in zeitlupe
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