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Benjamin Blümchen – Törööö im Zoo

Benjamin Blümchen, den sprechenden Elefanten aus dem Zoo Neustadt, kennt doch jedes Kind. Nach zahlreichen Hörbüchern und Fernsehsendungen gibt es jetzt ein passendes Spiel für die Wii. Dabei spielen Benjamin und sein Menschenfreund Otto zahlreiche Spiele.

Beim Zooeingang wartet ein Quiz auf den Spieler. Dazu werden zwei Tiere gezeigt und es muss jenes ausgewählt werden, welches größer/schneller/schwerer ist. Im Affengehege werden Früchte geworfen und man muss versuchen sie mit dem Korb einzufangen. Am Eisstand muss ein vorgegebenes Eis nachgebaut werden. In Wärter Karls Haus stoppt man die Schubkarre, wenn das Futter auf das richtige Tier zeigt. Im Robbengehege wirft man der Robbe in dem Moment den Ball zu, in dem sie aus dem Wasser auftaucht. Im Nilpferdgehege muss man sich die Reihenfolge der singenden Tiere merken, die langsam ein Lied ergeben.

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Im Giraffengehege steuert man zwei Giraffen mit einem Netz, sodass der zugespielte Ball immer dort landet. Im Pandagehege müssen die für kurze Zeit auftauchenden Pandas angeklickt werden, aber der Eisbär darf nicht unabsichtlich erwischt werden. Im Zoorestaurant geht es um die richtige Mülltrennung. Auf der Spielplatz – Wippe muss gleichmäßig die Fernbedienung bewegt werden, damit Benjamin sich vom Boden abstößt. Auf der Spielplatz – Schaukel muss man gleichmäßig schaukeln, damit man mehr Schwung bekommt. Im Spielplatz – Sandkasten müssen die Spielsachen ausgegraben und kaputte entsorgt werden. Hinter dem Streichelzoo verbirgt sich Memory. Im Hühnergehege muss der richtige Moment abgewartet werden um die Küken in den Stall zu schicken, ohne dass der Hahn im Weg ist. Im Flamingogehege wird ausprobiert, ob der Mensch genau so lange auf einem Bein stehen kann wie das Tier. Im Entenhaus wird der Weg der Kleinen nachgezeichnet. Im Pinguingehege muss der richtige Puzzleteil gefunden werden. Im Reptilienhaus wartet ein Wettrennen auf den Spieler. Im Kängurugehege muss man springen um den Ball zu treffen. Und im Mäusegehege muss gezählt oder geschätzt werden durch welchen Eingang mehr Tiere gelaufen sind.

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Man merkt schon, dass es viele Spiele zur Auswahl gibt, sich keine davon ähneln und die volle Funktion der Wii-Fernbedienung ausgenützt wird. Dabei ist die Steuerung einfach und mittels Hüpfen und auf Einem-Bein-Stehen originell. Im Affengehege wird auch auf kleine Bewegungen reagiert, sodass das Spiel bei unruhiger Hand und nicht so guter Reaktionsgeschwindigkeit schwer ist. Beim Entenhaus muss man die Spur mit dem Zeiger nachfahren, was leider nicht immer erkannt wird. Es stehen aber genügend andere Spiele zur Auswahl, sodass das nicht sonderlich ins Gewicht fällt. Im Zoo selbst kann man herumgehen, indem man auf den Boden klickt. Alternativ kann man auch über die Karte alle Minispiele auswählen.

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Jedes Spiel gibt es in drei Schwierigkeitsstufen, wobei die nächste nur freigeschaltet wird, wenn man die vorige erfolgreich bestanden hat. Das bedeutet, dass man keinen Fehler gemacht und dafür eine Sammelkarte erhalten hat. Die einzelnen Stufen werden auch tatsächlich schwieriger, indem zum Beispiel weniger Zeit zur Verfügung steht oder man eine Aufgabe öfters richtig lösen muss. Die Sticker werden automatisch in ein Sammelbuch geklebt und können dort betrachtet werden.

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Grafik und Sound
Die Grafik ist einfach, lieb und kindgerecht gezeichnet. Die Stimmen sind aus dem Hörbuch bekannt. Lobenswert ist, dass man nicht lesen können muss, da jede Schaltfläche vorgelesen wird. Auch vor dem Spiel wird jedesmal geduldig die genaue Steuerung gezeigt und erklärt, was sich auch überspringen lässt. Bei Bedarf kann man sie sich auch noch einmal sagen lassen.

Fazit

andrea

Endlich einmal ein Kinderspiel, das alles richtig macht: viele abwechslungsreiche Minispiele, verschiedene Schwierigkeitsgrade, gute Erklärungen, Langzeitmotivation mittels Sammelalbum und Lesen ist keine Voraussetzung. Super ist, dass auch an Mehrspieler gedacht wurde: Immer hintereinander, sodass es auch mit einer Fernbedienung funktioniert, aber niemals gegeneinander. Nach zwei Stunden gab es für mich zwar nichts mehr zu entdecken, doch Kinder sollten sowieso nur zwischendurch eine halbe Stunde spielen und außerdem sind sie noch nicht so geübt im Umgang mit der Wii. Doch das wird spielerisch geübt und zusätzlich noch Merkfähigkeit, Reaktion, Rhythmus, Gleichgewicht und Wissen trainiert. Frustmomente gibt es selten.

PRO
  • kindgerecht ...
  • viele Minispiele
  • mit bekannten Stimmen
  • abwechslungsreiche Steuerung
  • drei Schwierigkeitsgrade
  • Sticker sammeln
  • Mehrspielermodus
CON
  • ... aber ein/zwei Spiele zu schwer
  • kurze Durchspielzeit
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