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Hidden Agenda (PlayLink | PS4) [Angespielt]

Wer sich bei Until Dawn gemeinsam mit Freunden beraten hat, welche Entscheidungen man zum Überleben treffen soll, kommt bei diesem Adventure voll auf seine Kosten.

Übersicht

Jeder Teilnehmer benötigt ein Smartphone mit iOS oder Android, wo die entsprechende kostenlose App installiert wurde. Um die Geräte miteinander verbinden zu können, müssen sie im selben WLAN eingeloggt sein.

Gameplay

Es gibt zwei Spielmodi: kooperativ oder kompetitiv. Bei zweiterem erhält zu Beginn ein Spieler einen Geheimauftrag, die sogenannte Hidden Agenda. In dieser steht, dass man zum Beispiel den Tod einer bestimmten Person verhindern muss. Am Ende eines Abschnitts gibt es Punkte dafür, wenn der Auftrag erfüllt wurde, aber auch, wenn die Anderen erraten haben, wer in geheimer Mission unterwegs war.

hidden-agenda-the-trapperDie Story handelt davon, dass der Serienkiller „The Trapper“ gefunden und später verhört werden muss. Die Detektive Becky Marnie und Felicity Graves haben eine heiße Spur und befinden sich auf jenem Grundstück, wo sich der Verbrecher aufhalten soll.

In unserer Spielesession mussten wir uns entscheiden, ob sie das Gebäude über den Haupteingang betreten oder zuerst zur Rückseite in den Garten gehen. Später dann, ob die Kollegen zusammenbleiben oder sich aufteilen.

hidden-agenda-beckyDie Entscheidung erfolgt durch wischen am schwarzen Display des Handys. Nur am Fernsehbildschirm sieht man wie sich jemand entschieden hat. Jede Person wird durch einen farbigen Punkt dargestellt und so erkennt man auch, wer lange überlegt und wer nicht.

Um sich bei der Entscheidung nicht ausschließlich auf sein Bauchgefühl verlassen zu müssen, können am Handy die bereits gesammelten Informationen zu einem Charakter nachgelesen werden.

Wenn sich keine Mehrheit für eine bestimmte Entscheidung findet, muss diskutiert werden bis eine Person die Meinung ändert. Wer damit unzufrieden ist, kann eines von seinen drei Vetos einlegen um doch noch seinen Willen durchsetzen zu können.

hidden-agenda-felicityHin und wieder sind auch Quick-Time-Events nötig, sodass man immer aufmerksam bleiben muss. Wie auch in Until Dawn kann jederzeit ein Charakter sterben, sodass man den Rest der Story ohne diesem auskommen muss. So mussten wir uns entscheiden, ob wir dem Partner oder der Geisel helfen möchten. Da es bei so einer Entscheidung schwierig wird sich einig zu werden, gibt es einen Teilnehmer, der zu Beginn ausgewählt wird, und der bei solchen Dingen das letzte Wort hat.

Eindruck

andrea

Mit einer Spieldauer von 2-3 Stunden verspricht es ein spannender Abend mit Freunden zu werden. Durch die verschiedenen Entscheidungen ist auch ein zweiter Durchgang noch interessant. Damit es nicht zu sehr zu einem Filmabend verkommt, werden verschiedene Rollen vergeben, die sicher zu einigen Diskussionen führen werden. Mit PlayLink wird versucht die Einstiegshürde für nicht so begeisterte Spieler abzubauen. Leider ist es nicht so intuitiv das Handy zur Eingabe zu verwenden und das Ergebnis am Fernseher zu sehen. Vermutlich ist das für längere Akku-Laufzeit gedacht, macht Quick-Time-Events aber eindeutig schwieriger und frustrierender. Doch zum Glück gab es in der Anspiel-Session davon nicht allzu viele.

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