Preview

Gwent: The Witcher Card Game [Angespielt]

Das Kartenspiel der Witcher-Serie war so populär, dass sich die Entwickler entschlossen haben es als vollwertiges Spiel zu veröffentlichen.

Übersicht

Story

Erzählt werden in Gwent Geschichten aus dem Witcher-Universum, die bis jetzt noch nicht in einem Spiel untergebracht wurden.

Gameplay

Das Gameplay besteht aus zwei Aspekten. Die Overworld, in der die Gruppe bewegt werden kann, und das Kartenspiel, mit dem Auseinandersetzungen ausgetragen werden.

Die Karten des Decks repräsentieren dabei die Mitglieder der Gruppe und deren Items stellen die Fähigkeiten-Karten dar.

Overworld

Aus der Vogelperspektive kann die Gruppe durch die Landschaft bewegt und unterschiedliche Orte aufgesucht werden. Während der Präsentation wurde eine Ruine besucht und über ein Auswahlmenü konnte entschieden werden, ob diese durchsucht wird oder nicht. Ähnlich sehen auch Dialoge zwischen den Charakteren aus.

Die Grafik ist eher zweckmäßig und die schön gezeichneten Charaktere sind lediglich in 2D dargestellt. Dennoch sieht alles sehr düster aus und vermindert die Atmosphäre kein bisschen.

Kartenspiel

Damit aus einem Minispiel ein Vollwertiges und Alleinstehendes werden kann, wurde die Balance der Karten angepasst und Neue hinzugefügt. Den Entwicklern ist es dabei wichtig, dass neue Spieler in ca. 15 Minuten verstehen wie das Spiel funktioniert, aber lange brauchen um es zu meistern.

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3 Karten können ausgetauscht werden

Besonders bei Gwent ist, dass nicht nur ein Spiel gewonnen werden muss, sondern zwei aus drei. Zudem werden nur zu Beginn des Spiels 10 Karten gezogen, die für alle drei Spiele ausreichen müssen. Es können jedoch drei der gezogenen Karten ausgetauscht werden.

Gwent-the-Witcher-card-game-GameplayDie Karten werden abhängig von deren Eigenschaften in drei verschiedene Bereiche auf den Tisch gelegt: Infantry, Ranged und Siege – die Analogie zu zwei sich gegenüberstehenden Armeen ist nicht zu übersehen. Diese Bereiche spielen auch bei den passiven Fähigkeiten der Karten eine Rolle wie zum Beispiel eine, bei der alle anderen Karten im gleichen Bereich Boni erhalten. Weiters können durch Wetter-Karten alle Charaktere in einem bestimmten Bereich negativ beeinflusst werden.

Während eines Spiels werden abwechseln Karten aufgelegt und wenn ein Spieler mit seinem Zug fertig ist, muss er passen. Danach kann dieser keine weiteren Karten legen, wovon der Andere jedoch nicht abgehalten wird. Nachdem auch der Andere fertig ist, werden die Angriffspunkte der Armeen verglichen und der mit der höheren Zahl hat gewonnen. Sollten einem Spieler die Karten ausgehen, kann dieser nur passen.

Free2Play

Gwent ist ein Free2Play-Spiel, doch teilten die Entwickler mit, dass sie sehr vorsichtig damit umgehen werden. Gekauft werden können unter Anderem Premium-Versionen der Karten, die danach kein starres Bild mehr besitzen, sondern eine hübsche 3D-Szene, die auch etwas animiert ist.

Eindruck

stefan

Ich durfte gegen einen Anderen spielen, der sehr aggressiv vorgegangen ist. Anfangs ließ ich mich dazu hinreißen mit seiner Ausrüstung Schritt zu halten, doch entschloss ich mich zu passen, mit dem Gedanken, dass ich ja noch weitere Spiele zu gewinnen habe. Eine Strategie, die aufging. Bei der ersten Auseinandersetzung verlor ich zwar haushoch, doch hatte er viele Karten verwendet, die ihm in den Weiteren fehlten. Weiters bemerkte ich, dass eine meiner Karten die Fähigkeit hatte beim Ausspielen eine andere Karte aus dem Friedhof zu holen. Da ich mehrere von diesen besaß und mein Gegenüber schon viele Karten verspielt hatte, waren die übrigen zwei Spiele schon entschieden. Ob ich auch ohne meine Wiederbelebungs-Karten gewonnen hätte, kann ich nicht sagen, doch halfen sie mir nach dem Wettrüsten am Anfang wieder eine Armee aufzubauen. Wäre mir diese Fähigkeit und deren Macht von Anfang an klar gewesen, hätte ich in der ersten Runde noch aggressiver vorgehen können um so meinem Gegner noch mehr Karten aus der Hand zu ziehen. Natürlich nur, wenn sich dieser dazu hinreißen lässt. Die strategische Tiefe ist wirklich bemerkenswert, alleine daher, dass man zweimal gewinnen muss und die Karten sehr begrenzt sind. Zudem haben alle Karten noch passive Fähigkeiten und immer, wenn eine ausgespielt wurde, passierte Einiges, mit dem ich nicht gerechnet bzw. völlig verstanden habe.

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