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Frantics (PlayLink | PS4) [Angespielt]

Partyspiele gibt es viele am Markt. Meist wurde die Anzahl der Mitspieler dadurch bestimmt, wie viele Kontroller sich im Haus befanden. Mit PlayLink reicht nun ein Smartphone für jeden Teilnehmer.

Übersicht

Jeder Teilnehmer benötigt ein Smartphone mit iOS oder Android, wo die entsprechende kostenlose App installiert wurde. Um die Geräte miteinander verbinden zu können, müssen sie im selben WLAN eingeloggt sein.

Gameplay

Zu Beginn macht jeder Spieler von sich ein Selfie und anhand dessen zufällig ein Tier ausgewählt wird. Zu den zwölf witzigen Charakteren gehören zum Beispiel eine Kuh, ein Huhn oder ein Hund.

frantics-eisplatteInsgesamt gibt es 15 Minispiele, wobei wir nur drei davon ausprobieren konnten.

Beim Ersten standen alle Figuren auf einer Eisplatte und durch Bewegen des Handys steuert man seinen Charakter und versucht andere Spieler hinunter zu kicken ohne selbst hinunter zu fallen. Durch Antippen des Displays hüpft man auf die Schultern eines Kollegen und muss aufpassen nicht abgeworfen zu werden.

Beim nächsten Minispiel musste man seinen Charakter aus einer Kanone auf eine Wippe schießen. Wenn dort nach Ablauf eines Countdowns genau zwei Spieler stehen, haben diese gewonnen. Zur Verteidigung der eigenen Position steht ein Baseballschläger zur Verfügung.

frantics-fallschirmDas letzte Minispiele bestand aus einem Autorennen über eine kurze, aber hügelige Strecke. Davor musste man an seine Mitspieler verschiedene Autoteile vergeben, wie zum Beispiel Spikes, einen Rakentenantrieb oder quadratische Räder, die die Fahrt erschweren.

In einem Trailer hat man auch noch ein Spiel gesehen, bei dem es gilt möglichst spät den Fallschirm zu öffnen.

Begleitet und kommentiert werden die Minispiele vom schlagfertigen Moderator „The Fox“. Dieser rief vor dem Finale sogar den Letztplatzierten an und gab ihm eine Secret Mission Challenge, bei der er zum Beispiel einem Spieler zum Sieg verhelfen sollte. Dazu hat das Handy richtig geläutet und man musste abheben und es sich ans Ohr halten. Dafür gab es auch Kronen, die spielinterne Währung, wobei der mit der höchsten Anzahl nach einer bestimmten Anzahl an Runden der Sieger wird.

Eindruck

andrea

Die Minispiele, die ich ausprobieren konnte, waren zwar witzig, aber irgendwie kommt einem das Gameplay schon von woanders bekannt vor. Bei einer eher geringen Anzahl von 15 Spielen, wird vermutlich bald Langeweile aufkommen. Die Steuerung war für mich etwas gewöhnungsbedürftig, weil es immer zu einer kurzen Verzögerung zwischen Handy und TV gekommen ist. Daher wäre es nicht schlecht zuerst ein Übungslevel einzubauen, bevor es dann wirklich um die Wurst geht. Ein ähnliches Konzept gibt es auch mit Jackbox Party Pack, das statt auf einer Konsole auch am PC läuft und eine unbegrenzte Anzahl an Personen hat, sofern sie den Zugangscode wissen.

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