Preview

Die Young [Early Access]

Als ich Die Young auf der letzten gamescom gesehen habe war es kaum spielbar, doch die Version, die jetzt als Early Access erscheinen ist läuft schon sehr gut. Was es in dem Survival-Spiel alles zu entdecken gibt erfährst du hier.

Übersicht

Handlung

Die-Young-Landschaft

Das Spiel sieht sehr gut aus

Eine Gruppe macht sich auf um eine gute Zeit zu haben, doch werden sie entführt und finden sich bald auf einer Insel wieder, die von einem Kult bewohnt wird. Was in deren verblendeten Hirnen so vor geht, lässt sich über diverse Schriftstücke erahnen, die so im Laufe des Spieles gefunden werden. Viel mehr möchte ich dazu jedoch noch nicht verraten.

Gameplay

Fokus des Spiels ist die Umgebung zu erkunden und dabei den diversen Feinden aus dem Weg zu gehen.

Erkunden

In der Umgebung sind einige Häuser, Türme usw., die vom Spieler unter die Lupe genommen werden können. Meist ist einiges an Klettern nötig um sich Zugang zu verschaffen und muss zuvor noch ein Schlüssel gefunden werden.

Die-Young-Tunnelsystem

Ein Zugang zum Tunnelsystem

An bestimmten Orten gibt es Abgänge, die wie eine Art Kanaldeckel zu einem Tunnelsystem führen. Von diesem aus kann zu jedem anderen bereits Entdeckten gesprungen werden, wodurch es einfacher wird einen eben gefundenen Schlüssel am anderen Ende der Insel zu verwenden. So komfortabel dies auch ist, nimmt es dem Spieler doch einiges an Aufwand ab – in einem Spiel, in dem es eigentlich ums Überleben gehen soll.

Weites kann dort die Nacht verbracht werden. Dies scheint jedoch noch nicht eingebaut zu sein.

Quests

Die-Young-Quests

Die vielen Quests können etwas lästig sein

Immer wenn ein neuer Ort erreicht wird, wird eine entsprechende Quest gestartet diesen zu untersuchen. Dies kann sehr schnell erledigt sein und daher ist es anfangs ziemlich unübersichtlich, wenn ständig neue Quests aufpoppen, die dann sofort wieder erledigt sind.

Natürlich gibt es auch Quests, die nicht an einen Ort gebunden sind und den Spieler länger beschäftigen.

In der aktuellen Version können einige Quests noch nicht abgeschlossen werden und auch die, bei denen es möglich ist, gibt es noch einige Probleme, doch wird dies bestimmt bald behoben.

Was mir besonders gut gefällt ist, dass es keine Questmarker gibt. Auf der Karte werden Bereiche eingezeichnet und bestimmte Stellen, nachdem sie gefunden wurden, aber keine genauen Punkte, zu denen gelaufen werden muss.

Klettern

In der Gegend herumspringen bzw. klettern wurde sehr gut gemacht. Abhängig davon wie gut sich ein Sprung ausgegangen ist, zieht sich die Protagonistin anders an dem Vorsprung hoch, was dafür sorgt, dass sich das Ganze sehr natürlich anfühlt.

Ein paar Probleme hatte ich dabei jedoch, doch funktioniert diese Spielmechanik bereits sehr gut.

Die-Young-Hinweise

Ob mir das Spiel was sagen möchte?

So gut wie alles, wo man sich anhalten kann, ist gekennzeichnet. Felsen sind mit weißen oder grünen Streifen gekennzeichnet und an Rohren hängt ein roter Stofffetzen um sicherzugehen, dass der Spieler auch ja nicht nachdenken muss.
Vereinzelt kann derartiges hilfreich sein, aber hier ist es so gut wie überall. Vielleicht wird dies noch etwas verbessert, doch ist es heutzutage sehr hip den Spieler an der Hand zu halten und dies ist mir ein Dorn im Auge, dass ich es einfach anmerken muss. Abgesehen davon überlässt das Spiel dem Spieler sehr viel Eingenverantwortung, was das Abschließen von Quests und anderen Dinge angeht. Dass hier jeder Felsvorsprung markiert sein muss, passt irgendwie nicht zum restlichen Spiel.

Schleichen

Die-Young-Gegner

Hallihallo

Das Schleichen ist teils sehr gut, teils aber auch sehr schlecht. Wie bei jedem anderen Early Access Spiel kann es hier natürlich noch Verbesserungen geben, doch scheint mir einiges so grundlegend zu sein, dass ich es bereits ansprechen möchte.

Das Schleichen wurde sehr natürlich gestaltet. Es gibt keinen Hinweis darauf, ob man im Sichtfeld eines Feindes ist bzw. wie kurz man davor ist erkannt zu werden. Wurde man entdeckt, wird dies jedoch angezeigt und eine etwas lästige Musik beginnt.

Feinde sind immer an bestimmte Orte gebunden, an denen sie unterwegs sind. Werden sie auf den Spieler aufmerksam, greifen sie an, können jedoch sehr leicht abgehängt werden. Weiters ist es sehr einfach sich zu verstecken und ein Hund erkennt den Spieler nicht, wenn sich dieser in der Nähe befindet, solange er im Gebüsch hockt.

Die-Young-Hunde

Es werden immer mehr 🙁

Es ist auch oft nicht nötig sich zu verstecken, da es einfacher ist an dem Feind vorbei zu laufen und danach über ein paar Felsen zu klettern um ihn abzuhängen. Nichtsdestotrotz ist es nicht besonders angenehm einen bellenden Hund auf den Fersen zu haben oder einen Sprung zu verfehlen, nur um dann neben einem der bissigen Vierbeiner zu landen. Meinen Puls konnte das Spiel auf jeden Fall immer in die Höhe treiben.

Es gibt auch Waffen, mit denen man sich verteidigen kann, aber mehr als Ratten und Schlangen töten ist nicht drin. Hunde zu töten schaffte ich nicht.

Inventar

Die-Young-Inventar

Eine Ausbeute, die sich sehen lassen kann

Das Inventar ist anfangs sehr klein, doch konnte ich es mit einem gefunden Rucksack etwas vergrößern. Die noch freien, jedoch deaktivierten Slots lassen darauf schließen, dass noch mehr getragen werden kann.

Hier werden die Waffen, Essen, usw. abgelegt. Eingesammelte Materialien wie zum Beispiel Holz werden unabhängig von den Items verstaut und haben pro Art ein Limit. So können also nur drei Stück einer Pflanze getragen werden. Aus den Materialien können Medipacks, Waffen usw. gebastelt werden.

Besonders viel gibt es hier noch nicht. Im Spielverlauf habe ich noch einige Rezepte gefunden, doch auch dann war das alles sehr überschaubar. Es gibt auch Ausrüstung, die angezogen werden kann, doch scheint dies noch nicht vollständig im Spiel zu sein. Bis jetzt konnte ich nur ein stylisches Kapperl und Knieschützer finden.

Eindruck

stefan

Auf den ersten Blick fragt man sich bestimmt, warum das Spiel als Early Access verkauft wird, da es bereits einen sehr fertigen Eindruck macht. Die Umgebung sieht großartig aus und wurde liebevoll gestaltet und auch die Performance ist besser als bei manchen bereits fertigen Spielen. Mit der Zeit werden jedoch die Probleme erkennbar, die das Spiel noch hat. Herumspringen kann etwas glitchig sein und die Quests funktionieren noch nicht so gut. Einige können noch nicht abgeschlossen werden und es sind noch nicht alle Bereiche der Insel erreichbar. Es macht Spaß die Umgebung zu erkunden und auch das Herumklettern ist gut. Die Feinde sind zur Zeit noch keine große Gefahr, was sich hoffentlich noch ändern wird.

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