Erfahrungsbericht: Tresor (Time-Busters)

Diesmal wurde ich von EscapeRoom-Neulingen begleitet. Ob es auch wirklich ein einfacher Escape Romm war, erfährst du in diesem Bericht.

Vorbereitung

Bevor man sich auf den Weg zum Escape Room macht, sollte man nochmals die Richtigkeit der Adresse überprüfen, da die Missionen auf verschiedene Gebäude aufgeteilt sind. Falls man sich aber trotzdem geirrt hat, sind es nur 250m Entfernung.

In der Unteren Augartenstraße sind die großen Schließfächer für Taschen und Jacken gleich gegenüber der Rezeption. Daneben befindet sich auch gleich die Tür zum Raum, sodass man im Anschluss sein Handy holen kann um drinnen noch ein Gruppenfoto machen zu können.

Setting

Im Gegensatz zu Western Jailbreak gibt es kein Video, das die Geschichte erzählt, sondern nur den Spielleiter: Man muss in die Nationalbank einbrechen um eine wichtige Lasertastur zu stehlen. Blöderweise landet man nicht im Tresor, sondern im Büro nebenan.

Da bei einem Einbruch natürlich die Alarmanlage losgeht, muss man auch bei diesem nervigen Geräusch einen kühlen Kopf bewahren um sie deaktivieren zu können. Danach hört man immer wieder mal die Sirenen und wienerischen Stimmen der näher kommenden Polizei. Auch ein Countdown ist immer sichtbar.

Das Büro ist schlicht eingerichtet und einige Dekorationen werden für die Rätsel benötigt. Der Tresor hingegen mit den vielen Schließfächern, Goldbarren und Schmuck sieht beeindruckend aus. Nur sobald man sie anfasst, merkt man, dass sie nicht echt sind. Wie aber in der Einführung erwähnt, muss man nicht alle 200 Schließfächer öffnen.

Hilfestellungen

Diesmal erhält man ein Funkgerät um mit dem Gamemaster kommunizieren zu können. Das ist praktisch, da so alle Spieler die Stimme hören können. Auffallend war, dass die Tipps sehr konkret waren, also z.B. Ausbessern eines Zahlencodes oder Verwendung eines Gegenstandes. In der Einführung wurde aber erwähnt, dass man es auch zurückmelden kann, wenn man nicht so genaue Hinweise haben möchte. Interessant ist nämlich, dass der Gamemaster die Gruppe über eine Kamera im Raum zwar sehen kann, aber nicht hören. Deshalb weiß er nicht, ob ihr kurz vor der Lösung steht oder euch noch beratschlagt, was zu tun ist.

Rätsel

Wie in den anderen Räumen warten viele Zahlenschlösser darauf geknackt zu werden. Teilweise konnten die Aufgaben zwar parallel gelöst werden, aber dann gab es doch immer wieder Abhängigkeiten zu anderen Rätseln. Man sollte auf offensichtliche Hinweise achten, denn Spuren müssen nicht durch die häufige Verwendung durch andere Gruppen entstanden sein, sondern absichtlich. Vielleicht hilft auch ein Perspektivwechsel. Und keine Angst vor dem Schachbrett – man braucht dazu keine Spielkenntnisse. Schlüssel und Codes werden nur einmal verwendet.

Positiv hervorzuheben ist das Whiteboard, auf dem man die Berechnungen anstellen kann. Wer aber komplizierte Mathe-Aufgaben zu lösen versucht, dem fehlt vielleicht noch ein Teil. Einfache Regeln wie Punkt-vor-Strich sollten aber bekannt sein. Leider ist die Tafel schlecht positioniert, sodass man sie nicht von den richtigen Stellen ablesen kann und so entweder hin- und herlaufen muss oder eine zweite Person zum Vorlesen braucht. Ich hoffe mit dem Stift, der sich nicht weglöschen ließ, wurden meine fehlerhaften Kritzeleien nicht für immer verewigt.

Eindruck

IMG_20231230_171859578_HDRAuch wenn man durch die beschränkte Größes des Raumes abschätzen kann wie nah man dem Ende ist, wurde ich doch wieder davon überrascht. Denn einerseits erkannte ich die Lasertastatur nicht als solche und andererseits war mir nicht klar, dass danach noch ein Ausgang gefunden werden muss.

Cool fand ich es, dass ein Computer zur Verfügung stand. Leider spielte der aber keine große Rolle, obwohl man damit so viel anstellen hätte können. Beim Tippen auf den vertauschten Tasten merkt man erst wie blind man normalerweise schon die richtigen Buchstaben trifft.

Am schwierigsten fand ich entscheiden zu müssen, welche Rätsel gelöst werden können und für welche Rätsel noch Teile fehlen. Das Lösen selbst war dann gar nicht mehr so schwer. In der zweiten Häfte sind wir dann sogar schneller vorangekommen, aber vielleicht lag es auch nur daran, dass wir uns an den Stil schon gewöhnt hatten.

Veröffentlicht unter Escape Room

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