Erfahrungsbericht: Mumifiziert (Open the door)

Getrennt startet man in Mumifiziert, dem 2-Spieler-Raum von Open the door und muss sich erst befreien, ehe man seinen Mitspieler wieder zu Gesicht bekommt. Wie es uns dabei ergangen ist, erfährst du in diesem Bericht.

Übersicht

Vorbereitung

Bei der Adresse angekommen, finden wir eine eher unscheinbare Eingangstür vor. Eintreffen sollte man ca. 15min vor Spielbeginn um in Ruhe seine Wertgegenstände in einer Truhe einzusperren zu können. Im Gegensatz zu unserem letzten Besuch, gibt es zwei zusätzliche große Truhen, sodass alle Gruppenmitglieder die Möglichkeit haben ihre Sachen stilecht zu verschließen.

Während der kurzen Spielanweisung erhalten wir das Funkgerät für Tipps, einen Metalldetektor und eine Tasche mit Tagebuch, Handbesen, Spiegel, Kompass und Kantenmesser. Wie immer gilt, dass Gegenstände nur einmal verwendet werden müssen.

Zeitanzeige gibt es wegen der Stimmung keine, obwohl ich ein paar Mal in Versuchung war auf meine Armbanduhr zu schauen. Als Indikator kann man aber das Tagebuch hernehmen, aus dem man weiß, wie viele Rätsel auf einen noch ungefähr zukommen. Mit einer Augenbinde werden wir einzeln rückwärts in einen Raum geführt. Der Mund-Nasen-Schutz muss im Raum nicht mehr getragen werden, weil man nur mehr einer kleinen Gruppe ist und alle Gegenstände vorher und nachher desinfiziert werden. Nach einer Audio-Sequenz dürfen wir die Augenbinde abnehmen und dem Partner erzählen, was man alles sieht.

Setting

Zwei Archäologen werden bei der Erkundung einer Pyramide eingesperrt. Sie befinden sich getrennt in zwei Sarkophagen und müssen entkommen, bevor der Sauerstoff zu Neige geht. Dabei soll auch herausgefunden werden, wer die Pyramide erbaut hat.

Repräsentiert werden diese Sarkophage als kleine Räume, die nur ca. 1 m² groß sind, aber eine ganz normale Höhe. Der Raum ist sehr schön gestaltet und liebevoll dekoriert worden. Am Boden befindet sich auch etwas Sand, den man unter den Füßen knirschen hört. Beleuchtung war ausreichend vorhanden um die Symbole an den Wänden entziffern und das Tagebuch lesen zu können.

Hilfestellungen

Unterstützung haben wir wie immer über ein Funkgerät erhalten, bei dem auch der Andere mithören kann. Durch die Trennung ist dies nur leider nicht immer so gut verständlich, aber der Andere kann ja die Information weitergeben. Zu Beginn waren wir etwas überfordert, doch half uns das Tagebuch dabei das erste Rätsel zu identifizieren.

Rätsel

Obwohl wir uns in getrennten Räumen befinden, müssen wir nicht alleine rätseln. Der Eine sieht zum Beispiel Symbole und der Andere muss diese zuordnen. Anfangs ist dies etwas schwierig, da man dem Mitspieler erst sagen muss, was sich alles im eigenen Raum befindet. Es ist auch ungewohnt Lösungsansätze oder Symbole zu kommunizieren ohne zu wissen, was der Andere sieht, aber genau das macht diesen Escape Room so interessant.

Durch die geringe Größe des Raums kann man auch Dinge übersehen, obwohl man direkt davor steht. Wir hatten das Gefühl uns ständig umdrehen zu müssen.

Wie Die Hexenhütte war auch in diesem Raum viel an Elektronik in den Wänden versteckt und es tat sich immer etwas, nachdem eine Lösung gefunden wurde. Zahlenschlösser gab es zum Glück auch keine und nichts übertrifft ein mechanisches Öffnen nach einer richtigen Lösung.

Nachdem wir uns aus den Sarkophagen befreit haben, treffen wir uns in einem größeren Raum wieder und können die letzten Rätsel gemeinsam absolvieren. Ein kurzer Blick in den Raum des anderen Spielers ist auch nach Spielende noch möglich.

Die Schwierigkeit ist auf der Website wie bei der Hexenhütte mit 8 von 10 Punkten angegeben und uns sind diesmal die Rätsel etwas einfacher vorgekommen.

Eindruck

vgphile1Entgegen meiner Befürchtung wird man bei Mumifiziert von Open the door nicht in einem engen Sarkophag eingesperrt, aus dem man sich befreien muss. Stattdessen starten wir in zwei kleinen Räumen, in denen man sich gut bewegen kann. Obwohl wir uns beim Zusammentreffen gefreut haben, endlich wieder gemeinsam Rätsel lösen zu können, hätte es uns nichts ausgemacht noch länger durch die Wand zu kommunizieren. Die Rätsel sind aber sonst sehr abwechslungsreich und gut auf das Setting ausgelegt.

Veröffentlicht unter Escape Room

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