Erfahrungsbericht: Fixiert (Real Escape)

Bei Fixiert mussten wir uns aus Fesseln befreien um einem verrückten Mörder zu entkommen.

Übersicht

Vorbereitung

Nachdem wir auf die üblichen Verhaltensregeln hingewiesen wurden, mussten wir die Lederbänder anlegen, an denen später die Ketten befestigt werden. Diese befestigten wir an unseren Handgelenken und Knöchel und sie fühlen sich sehr angenehm an und die Schnallen konnten sehr leicht geöffnet und geschlossen werden. Es könnte sein, dass Frauen mit schmalen Handgelenken damit zu kämpfen haben, dass sie nicht herunter rutschen.

Am liebsten wäre ich sofort in der Raum gegangen, um mit dem Spiel zu beginnen, doch musste ich mich noch gedulden. Damit der Überraschungseffekt des Raumes möglichst groß ist, mussten wir uns noch Augenbinden aufsetzten und wurden so nacheinander vom Gamemaster in den Raum geführt. Laut Handlung sollte ich ja nicht bei Bewusstsein sein und erst in meiner Gefangenschaft aufwachen.

Nachdem ich zu einem der beiden, im Raum stehenden, Sessel Platz nahm, begannen auch schon die Ketten an zu rasseln, während sie durch diverse Schlaufen gezogen wurden.

Setting

fixiert

Der Raum sieht in Wirklichkeit viel besser aus.

Das Spiel findet in einem sehr keinen Raum statt, der ungefähr zur Hälfte von den beiden Sesseln ausgefüllt ist.

Über Ketten sind nicht nur die eigenen Hände und Füße verbunden, sondern auch die Personen miteinander. Weiters sind wir an den Sessel gefesselt.

Die Ketten hatten eine großzügige Länge, doch war die Bewegungseinschränkung beachtlich. Als wir noch an die Sessel gebunden waren, musste sich eine Person nach vorne beugen, damit die Andere genug Spielraum bekam um sich umzudrehen oder etwas erreichen zu können, was nicht in unmittelbarer Nähe ist.

Auch nachdem wir uns im Raum bewegen konnten, war es immer noch schwierig, da wir immer an unsere Fesseln erinnert wurden, als wir versuchten uns weiter weg zu bewegen. Da jede Person in einer Ecke beginnt, ist auch diese dafür verantwortlich, diese unter die Lupe zu nehmen, da die Andere sich nicht weit genug bewegen kann. Daher ist die Kommunikation unter den Beiden wichtig.

Zusätzlich zu unseren Ketten waren weitere auch großzügig im Raum verteilt, mit denen hantiert werden musste. Manchmal wurde dies so unübersichtlich, dass ich zur falschen Kette griff.

Der Raum selbst ist sehr klein und erweckt den Eindruck als wären wir nicht die ersten Opfer des verrückten Mörders. Alles erweckte einen sehr authentischen Eindruck, wenn auch etwas dick aufgetragen wurde.

Rätsel

Besonders bei diesem Raum ist, dass viel von Anfang an sichtbar, jedoch nicht erreichbar ist. Daher waren wir uns oft nicht sicher auf was wir uns als nächstes konzentrieren sollen. Weiters ist Fingerfertigkeit gefragt.

Hilfe

Über ein Telefon konnten wir jederzeit den Gamemaster anrufen, der uns mit Tipps auf die Sprünge geholfen hat. Dabei wurde uns nichts direkt verraten, sondern nur Hinweise gegeben, ob z.B. noch etwas gefunden werden muss, oder ob wir schon alles haben um weiter zu kommen.

Kamen wir danach immer noch nicht weiter, wurden die Tipps konkreter, doch wurde immer noch darauf geachtet, dass uns nichts vorweggenommen wird.

Eindruck

real-escape-wien-Kurz zusammengefasst ist „Fixiert“ nichts für schwache Nerven, doch alle, die etwas Ausgefallenes erleben möchten, sind hier an der richtigen Adresse. Auch Angst vor krabbelnden Tierchen sollte man keine haben.

Angekettet zu werden ist zwar für sich nicht so schlimm, doch in Verbindung mit dem Raum und dem Lösen, der sich darin befindlichen Rätsel, ist alles andere als ein Spaziergang.

Der Raum ist sehr schlecht ausgeleuchtet und in der düsteren Atmosphäre war es mit der Zeit anstrengend etwas genau zu betrachten. Weiters änderte sich ständig die Helligkeit.

Im Laufe des Spiels heizten wir den Raum immer weiter auf und nach einer Dreiviertelstunde ist es unangenehm heiß geworden. Natürlich hätte ich mir problemlos die Fesseln abnehmen, den Pullover ausziehen und die Fesseln wieder anlegen können, doch ließ ich mich nicht in den Raum sperren um einen angenehmen Aufenthalt zu haben. Der Wunsch nach frischer Luft war auch überraschend motivierend.

Bei den Versuchen einen entfernten Bereich des Raumes zu erreichen, wurde ich ständig an meine Fesseln erinnert und das Rasseln der Ketten, wie diese durch Riemen gezogen wurden, war ständig zu hören.

Veröffentlicht unter Allgemein, Escape Room

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