Erfahrungsbericht: Egyptian Adventure (Scavenger Escape)

Dieser Escape Room sollte einer von den Leichteren sein. Aber ob das stimmt, kannst du in unserem Erfahrungsbericht lesen.

Übersicht

Vorbereitung

15 Minuten vor Spielbeginn sollte man ankommen. In der Zeit kann man es sich auf den Sofas gemütlich machen und kostenlosen Tee oder Kaffee trinken. Weiters erhält man auch ein Tablet, auf dem man Name, Geburtstag und E-Mail-Adresse aller Spieler eintragen muss und die Einverständniserklärung mit dem Finger unterschreiben muss. Dabei kommen sehr lustige Unterschriften ans Tageslicht.

Anschließend wird man in den Raum hineingeführt und die üblichen Verhaltensregeln und die Story von einer verkleideten Person erklärt. In dieser Geschichte sind wir Kunsträuber, die den Auftrag haben, eine Kette aus einer Pyramide zu stehlen. Dies muss innerhalb von 60 Minuten geschehen, denn dann kehren die Wachen aus ihrem Mittagsschlaf zurück. Im Raum befindet sich eine Sanduhr und zusätzlich erhält man auch einen Timer, der die Minuten zählt, aber keinerlei Geräusche von sich gibt, wenn es knapp wird.

Setting

Die Räume sind eher klein gehalten, sodass man noch immer den Eindruck hat sich in einer Wohnung zu befinden. Es gibt auch eher weniger Gegenstände, mit denen man interagieren kann. Es spielt leise orientalische Musik. Überraschend ist, dass viele Truhen mechanisch funktionieren, sodass man nicht sofort merkt, wenn man die richtige Lösung eingegeben hat. Später piepsten die Truhen auch bis man sie öffnet. Leider blieb die Letzte nicht von selbst offen, sodass das Piepsen etwas nervig war. Vereinzelt gab es auch Zahlenschlösser, die jedoch sehr neu waren und sich schwer drehen ließen.

Rätsel

Obwohl wir den Raum mit der geringsten Schwierigkeit (3 von 9) ausgesucht haben, ist er für kleine Gruppen oder wenig Erfahrung nicht empfehlenswert. Gleich zu Beginn muss man ein schwierigeres Matherätsel lösen. Es gibt keinen Stift und Zettel, sondern ein Tablet, auf dem man schreiben und alles wieder löschen kann. Leider ist dies etwas klein geraten und dass man nur alles auf einmal löschen kann, hilft nicht bei Platzproblemen. Teilweise muss man auch aufpassen, dass man einen Hinweis nicht für ein falsches Rätsel verwendet.

Hilfe

Man hat während des Spiels nur 5 Tipps, weshalb man nicht immer sofort über die Gegensprechanlage Kontakt aufnehmen möchte. Trotzdem wird auch aktiv darauf hingewiesen, wenn man zum Beispiel bei einem Gegenstand nicht so viel Gewalt anwenden muss.

Eindruck

egyptianTrotz der nett gestalteten Räume kam bei mir nicht das Gefühl auf in einer anderen Welt zu sein. Die Rätsel waren kniffliger als gedacht, auch wenn einige Aufgaben dabei waren, die keine so große Hürde darstellten. Dafür ist man umso stolzer, wenn sich wie von Zauberhand eine Truhe öffnet und man gespannt hineinschaut, welche Gegenstände man nun erhält. Am Ende gibt es sogar ein Erinnerungsfoto per Mail, wobei man sich auch eine Stelle im Raum aussuchen darf.

Veröffentlicht unter Escape Room

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