Erfahrungsbericht: Das Zimmer 1408 (EscapeGame)

Zu Sechst wagten wir uns in das verfluchte Hotelzimmer. Ob wir wieder heil rausgekommen sind, erfährst du in diesem Bericht.

Vorbereitung

Im Gegensatz zu vielen anderen Anbietern kann man den großen Eingangsbereich nicht übersehen. Hier kann man seine Sachen in einem Spind einschließen, aufs Klo gehen (Männer und Frauen sind nicht getrennt), die Regeln lesen (Handys fürs Abschlussfoto dürfen mitgenommen werden) und sich von den Bestzeiten der anderen Gruppen motivieren lassen. An der Rezeption gibt es eine kurze Einführung mit den üblichen Regeln. Dabei erfährt man auch, dass es ein Bett gibt, das nur also Deko dient, eine Schreibmaschine benutzt werden muss und es eine Türschnalle mit einem Code gibt, der sich nach dreimaliger Falscheingabe für mehrere Minuten sperrt.

Setting

Eine Einführung in die Geschichte gibt es über Lautsprecher erst im Raum. Da ist man natürlich versucht nicht so genau zuzuhören, sondern fängt schon an das Zimmer zu durchsuchen. Für sechs Personen ist im Vorzimmer sehr wenig Platz, sodass man sich gegenseitig im Weg steht. Im Schlafzimmer und Badezimmer wird es zwar besser, aber dort müssen nur wenige Rätsel gelöst werden. Da sich auch ein Gruselfaktor einstellen soll, flakert auch das Licht oder Dinge öffnen sich plötzlich.

Hilfestellungen

Man bekommt ein Funkgerät mit, sodass bei Tipps auch Alle mithören können. Es kann auch als Taschenlampe verwendet werden, was hier aber nicht nötig war. Zusätzlich ertönt automatisch nach einer gewissen Zeit eine Stimme, die einen Hinweis auf das nächste Rätsel gibt. Das ist eine tolle Idee, da man so (neben dem Countdown) weiß wie gut man in der Zeit liegt. Bei uns hat das allerdings zur Verwirrung geführt, weil wir einen Teil des Rätsels bereits gelöst hatten und der Tipp das beinhaltete, was wir bereits getan hatten.

Rätsel

Die Aufgaben sind aufeinander aufbauend und können eher selten parallel gelöst werden. Als Hinweis gibt es Zettel, deren Text ausschweifender formuliert ist als nötig. Es gibt einige Zahlenschlösser, aber keine bei denen man Berechnungen anstellen müsste. Trotzdem hätte ein Stift nicht geschadet. Man sollte allerdings nicht nur nach Codes und Schlüssel Ausschau halten, sondern Dinge auch angreifen und bewegen, denn Manches wird durch eine Mechanik ausgelöst.

Eindruck

room02Ich bin ein Fan von mechanischen Rätseln, denn Zahlenschlösser habe ich schon genug gesehen. Dehalb haben mir auch die automatisch eingespielten Hinweise gut gefallen. Schade, dass die Rätsel linear sind, sodass sich ein Teil der Gruppe langweilen könnte, weil für andere Aufgaben noch ein Gegenstand fehlt. Aus diesem Grund empfehle ich den Raum für maximal vier Personen, bei denen zumindest Eine/r mutig genug sein sollte ein blutiges Zimmer zu betreten.

Veröffentlicht unter Escape Room

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